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Stockholm – Kreuzfahrt Hafen

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Ausflüge auf eigene Faust planen

Stockholm – Kreuzfahrt Hafen

Überblick

– Regulärer Liegeplatz: Skeppsbron
– Regulärer Liegeplatz: Stadsgården und Masthamnen
– Regulärer Liegeplatz: Frihamnen
– Regulärer Liegeplatz: Nynäshamn
– Hafenshuttle: nur am Liegeplatz Frihamnen verfügbar und kostenpflichtig
– Taxis: in der Regel an den Anlegestellen verfügbar
– ÖPNV: sehr gut ausgebautes Liniennetz mit Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien
Mietwagen: Sixt, Vasagatan 4
Mietwagen: Hertz, Mäster Samuelsgatan 71
Mietwagen: Avis, Klarabergsviadukten 92
Mietwagen: Europcar, Östra Järnvägsgatan 27
– Postfiliale: Klarabergsviadukten 84
– Touristen-Information: SergelsTorg 5 (Kulturhuset), Vasagatan 14 und an den Liegeplätzen
– Banken und Automaten: in der Stockholmer Innenstadt konzentriert

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Hafeninformationen

Liegeplatz Nynäshamm

Die schwedische Hauptstadt Stockholm erstreckt sich über mehrere kleinere Inseln, die durch zahlreiche Brücken miteinander verbunden sind. Zugleich versteckt sich die Metropole hinter dem vorgelagerten Schärengarten, einer ausgedehnten Inselgruppe die aus einer Vielzahl an kleinen und größeren, teils felsigen Inseln besteht. Und genau durch diese schlängeln sich die meisten Kreuzfahrtschiffe, um recht nah an der Stadt anlegen zu können. Dabei kann man bei gutem Wetter tolle Ausblicke auf die reizvolle Landschaft genießen. Reist man mit einem der neuen, großen Kreuzer an, kann es sein, dass das Schiff für diese Teilstrecke zu groß ist und deshalb eher am Städtchen Nynäshamn anlegen wird. Für die Planungen der Ausflüge auf eigene Faust kann man in diesem Fall mit dem Mietwagen, Bus oder Zug, Fahrzeiten von 45 bis 75 Minuten je Richtung einkalkulieren, um die rund 58 Kilometer entfernte Stockholmer Innenstadt zu erreichen.

Liegeplätze Stadt

Kürzere Wege zu den Sehenswürdigkeiten in Stockholm eröffnen sich von den weiteren, teils stadtnahen Liegeplätzen. Am besten trifft es dabei den Anleger Skeppsbron, der sich direkt an der Altstadt Gamla Stan befindet, jedoch fast ausschließlich von kleineren Kreuzfahrtschiffen angefahren wird. Von dort aus etwas weiter entfernt sind die Liegeplätze Stadsgården und Masthamnen, an denen ein Cruise Terminal mit Souvenirshops, Touristen Information, Free Wifi, Toiletten und Taxistand existiert. Je nach zugewiesenem Platz legt man für den Weg ins Zentrum 1,5 bis 2 Kilometer zurück, die zu Fuß in 20 bis 30 Minuten zu bewältigen sind.

Liegeplatz Frihamnen

Ist bereits alles belegt können weitere Kreuzfahrtschiffe am Liegeplatz Frihamnen festmachen. Auch dieser Bereich verfügt über ein modernes Kreuzfahrtterminal. Allerdings beträgt die Entfernung zur Stadtmitte rund vier Kilometer, die man meist ungern fußläufig überwindet. Besser geeignet sind dafür die von den Reedereien eingesetzten, oft kostenpflichtigen Shuttlebusse. Im Schnitt zahlt man für hin und zurück jeweils 15 Euro pro Person. Mit dem Taxi kostet eine Richtung etwa 300 bis 350 schwedische Kronen, also grob gerundet 30-35 Euro. Günstiger geht es mit den öffentlichen Bussen der Linien 1 und 76, deren Haltestellen in Hafennähe zu finden sind. Eine auf dem Boden aufgebrachte blaue Linie weist den Weg dorthin. Vor dem Zustieg in den Bus muss man bereits im Besitz eines gültigen Fahrscheins sein. Die nächste U-Bahn-Station Gärdet ist rund 1,4 Kilometer entfernt. Alternativ dazu gelangt man auch vom nahen Fähranleger aus ins Zentrum der Stadt. Die Personenfähren der Linie 80 sind je Richtung etwa 50 Minuten unterwegs.

ÖPNV Stockholm

Stockholm verfügt über ein sehr gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz. Die Stockholmer Verkehrsbetriebe SL (Storstockholms Lokaltrafik) betreiben zahlreiche Linien, die mit modernen Bussen, U-Bahnen (Tunnelbana), S-Bahnen (Pendeltåg) bis ins nahe Umland, Booten (Fährlinie 80, 82 und 85) und Straßenbahnen (Linie 7) befahren werden. Für deren Nutzung muss man zwingend einen gültigen Fahrschein dabeihaben, der für alle SL-Varianten nutzbar, aber in Bus, Bahn und Boot nicht erhältlich ist. Am schnellsten ist man mit den U-Bahnen unterwegs, deren Netz in drei Farben unterteilt ist, die wiederum von mehreren Linien mit unterschiedlichen Endzielen befahren werden. Alle Züge der Metrolinien treffen jedoch in der Innenstadt an der Station T-Centralen aufeinander, die wie alle anderen Bahnhöfe auch, an der Erdoberfläche mit einem großen “T” gekennzeichnet ist. Die meisten Stationen sind ohnehin sehenswert, da sie größtenteils äußerst kunstvoll ausgestaltet wurden. Bei Besuchern der Stadt besonders beliebt ist die einzig verfügbare Straßenbahnlinie, deren Fahrzeuge zwischen dem Zentrum und der Insel Djurgården pendeln.
– Storstockholms Lokaltrafik (en)
– Metronetz (en)

Fahrscheine

Die benötigten Tickets für den Stockholmer ÖPNV sind an den Automaten und Schaltern in den U- und S-Bahnhöfen, sowie in vielen kleinen Läden, meist bei Zeitungshändlern (Pressbyrå) mit dem blau-weißen SL-Logo erhältlich. Im Normalfall auch an der Touristeninformation am Liegeplatz des Kreuzfahrtschiffes. Verfügbar sind beispielsweise Einzelfahrscheine, die ab Entwertung eine Gültigkeitsdauer von 75 Minuten besitzen. Diese kosten derzeit für Erwachsene 44 SEK und ermäßigt jeweils 30 SEK. Für eine häufigere Nutzung der Verkehrsmittel eignen sich die Tageskarten besser. Sie gibt es mit einer Gültigkeitsdauer von 24 und 72 Stunden, zu Preisen von jeweils 125 und 250 Schwedischen Kronen. Reduziert kosten sie dann 85 bzw. 165 SEK. Die ermäßigten Preise für Kinder und Jugendliche gelten dabei bis zum Alter von 20 Jahren. Kinder unter 7 Jahren fahren in Begleitung eines voll zahlenden Erwachsenen kostenfrei mit. In den Bussen und Bahnen befinden sich blaue Kästen, an denen der neue unbenutzte Fahrschein direkt nach dem Zustieg entwertet werden muss.
– SL Tickets (en)

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Stadtrundfahrt

In Stockholm sind unter anderem auch die bekannten roten Busse von City-Sightseeing unterwegs, die zu entspannten Hop On Hop Off Touren einladen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anfahren. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Stromma Buss AB, sind die roten und grünen Busse ganzjährig von 10:00-16:00 Uhr, auf zwei verschiedenen Strecken unterwegs. Eine komplette Runde nimmt dabei jeweils rund 60 Minuten Zeit in Anspruch und man kann etwa alle 30 Minuten mit einem Bus an der jeweiligen Haltestelle rechnen. Oft wird für zwei bis drei Stunden nach dem Anlegemanöver eines Kreuzfahrtschiffes, eine zusätzliche Haltestelle nahe dem Liegeplatz eingerichtet. Die zudem verkehrenden Sightseeing Boote werden ausschließlich von Mai bis September eingesetzt.

Zentrum und Shopping

Die Stockholmer Innenstadt lässt sich mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten sehr gut selbst auf eigene Faust erkunden. Dabei erstreckt sich die Altstadt Gamla Stan über die zentral gelegene Insel Stadsholmen. Dort sind neben dem königlichen Schloss und der Storkyrkan Kathedrale zahlreiche Bars, Restaurants und kleine Läden in den alten Straßen zu finden. Umfangreiche Shoppingmöglichkeiten ergeben sich dagegen im benachbarten Stadtteil Norrmaln, in dem sich die meisten Geschäfte und Boutiquen an der Haupteinkaufsstraße Drottninggatan (Königinstraße) angesiedelt haben, die wiederum in nordwestlicher Richtung durch das Stadtgebiet verläuft und größtenteils zur Fußgängerzone deklariert ist. Auch in der Drottninggatan und den anliegenden Straßen findet man reizvolle Lokalitäten.

Königliches Schloss

Das Königliche Schloss (Kungliga Slottet) befindet sich in der Altstadt Gamla Stan und war für lange Zeit von der Königsfamilie bewohnt. Bereits seit 1982 wird es jedoch nicht mehr als ständiger Wohnsitz genutzt. Dennoch gehört es auch heute noch zu den wichtigsten Gebäuden des schwedischen Staatsoberhaupts und wird unter anderem ganz oder teilweise für offizielle Anlässe und Empfänge genutzt. Deshalb kann es auch unter Umständen für die Öffentlichkeit gesperrt sein. Das gewaltige Bauwerk wurde auf den Grundmauern des 1697 abgebrannten Schloss Tre Kronor errichtet und besitzt ganze 605 Räume, die sich auf bis zu sieben Etagen verteilen. Der Hauptbau verfügt dabei lediglich über drei Geschosse, die allerdings mit hohen Deckenhöhen aufwarten.

Interessierte Besucher können eine Auswahl der königlichen Räume, den Prunksaal, die königliche Kapelle, das Antikmuseum von König Gustav III, die Schatzkammer und das Tre Kronor Museum besichtigen. Vor dem Stockholmer Schloss findet zudem täglich von Montag bis Samstag um 12:15 Uhr, eine imposante Wachablösung statt. Sonntags geht das Ganze eine Stunde später, um 13:15 Uhr los. Die regulären Eintrittspreise für den Zugang zu Schloss belaufen sich für Erwachsene auf 160 SEK pro Person. Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren zahlen jeweils die Hälfte. Geöffnet ist in den Sommermonaten Mai bis September, täglich von 10:00-17:00 Uhr, wobei die königlichen Appartements bereits um 09:00 Uhr öffnen. In den Monaten Oktober bis April ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 10:00-16:00 Uhr geöffnet und montags geschlossen.
– Das Königliche Schloss (en)

Nobelmuseum

In unmittelbarer Nähe zum Königlichen Schloss, direkt am Platz Stortorget, befinden sich derzeit noch im Börshuset, die Ausstellungsräume vom Nobelmuseum (Nobelmuseet). Dort dreht sich alles um den berühmten Nobelpreis. Interessierte Besucher erfahren viel Wissenswertes über die zahlreichen Nobelpreisträger und natürlich auch über den Namensgeber Alfred Nobel (1833–1896) selbst. Zudem werden regelmäßig Sonderausstellungen präsentiert. Die im Eintrittspreis inkludierten Führungen dauern rund 35 Minuten und finden mehrmals täglich auf Schwedisch und Englisch statt. Wer auf eigene Faust unterwegs ist kann sich einen mehrsprachigen Audioguide leihen. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt zum Nobelmuseum frei. Erwachsene zahlen dagegen 120 SEK je Person, Studenten und Personen ab dem 65. Lebensjahr jeweils 80 schwedische Kronen. Geöffnet ist im Juni und bis Ende August täglich von 09:00-20:00 Uhr. In den anderen Monaten am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 11:00-17:00 Uhr, am Freitag von 11:00-20:00 Uhr und am Wochenende von 10:00-18:00 Uhr. Voraussichtlich bezieht das Museum zum Ende des Jahres 2019 die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten im neu errichteten Nobel-Center auf der benachbarten Halbinsel Blasieholmen.
– Nobelmuseum

Kirchen

Ebenfalls befinden sich in der Altstadt Gamla Stan die beiden Kirchen Storkyrkan (Nikolaikirche/Große Kirche) und die Tyska Kyrkan (Deutsche Kirche). Die ältere Storkyrkan stammt aus dem 13. Jahrhundert, besitzt einen 66 Meter hohen Kirchturm und steht direkt neben dem Königlichen Schloss. In ihr fanden bis 1873 die Krönungen der schwedischen Könige statt und im Jahre 1942 wurde sie schließlich zur Domkirche erhoben. Zu den höchsten Gebäuden von Stockholm gehört die Tyska Kyrkan, mit ihrem 96 Meter hohen Turm. Das ursprüngliche Bauwerk wurde nach der Fertigstellung als Gildenhaus genutzt, und später im 16. Jahrhundert zur Kirche umgestaltet. Von September bis April ist das Haus außerhalb der Gottesdienste am Mittwoch, Freitag und Samstag von 11:00-15:00 Uhr geöffnet und sonntags von 12:30-15:00 Uhr. Im Mai/Juni stehen die Türen täglich von 11:00-15:00 Uhr offen und im Juli/August dann täglich von 10:30-16:30 Uhr. Wobei an den letzten 10 Tagen des Augusts bereits wieder kürzer von 11:00-15:00 Uhr geöffnet ist. Jeden Mittwoch um 15:30 Uhr ertönen die 37 Glocken und spielen für 15 Minuten verschiedenste, teils sehr bekannte Melodien.
– Deutsche Kirche Tyska Kyrkan

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Riddarholmen

An der westlichen Seite der Insel Stadsholmen, auf der sich die Altstadt Gamla Stan befindet, grenzt die kleine Insel Riddarholmen. Dort steht die aus dem 13. Jahrhundert stammende Kirche Riddarholmskyrkan. Nach der Errichtung war sie damals Teil des dort befindlichen Franziskanerklosters, dessen Gebäudeteile wiederum im 17. Jahrhundert endgültig abgerissen wurden. Heute zählt sie zu den ältesten Gebäuden Stockholms, dient als letzte Ruhestätte fast aller Mitglieder der königlichen Familie und ist nur rund fünf Gehminuten vom königlichen Schloss entfernt. Interessierten Besuchern steht die Riddarholmskyrkan im Mai und bis September täglich von 10:00-17:00 Uhr offen. Im Oktober und November wird eine Stunde früher zugemacht. Komplett geschlossen ist von Dezember bis Ende April. Der reguläre Eintritt beträgt für Erwachsene jeweils 50 SEK. Für Kinder im Alter von 10-17 Jahren wird die Hälfte verlangt.

Postmuseum

Im Altstadtviertel Gamla Stan ist an der Straße Lilla Nygatan 6 ein kleines Postmuseum zu finden. Es wurde bereits 1906 gegründet und beschäftigt sich mit der Geschichte der schwedischen Post. Einst war für lange Zeit die Hauptpost in dem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Gebäude untergebracht. Die heutige Ausstellung erstreckt sich auf drei Etagen und zeigt unter anderem eine der wertvollsten Briefmarkensammlungen der Welt. Für Kinder wurde der Bereich “Lilla Posten” (kleine Poststelle) geschaffen, in dem spielend das Leben des Postbetriebes vermittelt wird. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 11:00-16:00 Uhr. Montags ist geschlossen. Ab einem Alter von 19 Jahren kostet der Eintritt jeweils 80 SEK pro Person. Ist man jünger erhält man dagegen kostenfreien Zutritt zum Museum.
– Postmuseum (en)

Ritterhaus

In unmittelbarer Nähe zur Kirche Riddarholmskyrkan gelegen ist das Riddarhuset (House Of Nobility). Das Ritterhaus wurde zwischen 1641 und 1672 errichtet, und wird auch heute noch vom schwedischen Adel für diverse Anlässe genutzt. Im Erdgeschoss werden beispielsweise im Landmarschallsaal und im Kleinen Salon historische Gemälde präsentiert. Die Wände des im ersten Stockwerk befindlichen Rittersaales (Großer Saal) und die mächtige Treppe sind mit über 2300 Wappenschildern der einzelnen Adelsfamilien behängt. Auf der gleichen Etage ist das blaue Zimmer gelegen, dass eine eindrucksvolle Sammlung von ostindischem Wappenporzellan beherbergt. Wer einen Blick ins Innere erhaschen möchte, muss 60 Schwedische Kronen zahlen und erhält dafür Montag bis Freitag zur Mittagszeit von 11:00-12:00 Uhr, die Möglichkeit zu einer kurzen Besichtigung.
– Ritterhaus Riddarhuset

Fotografiemuseum

Fast direkt an den Liegeplätzen Stadsgården und Masthamnen befindet sich im ehemaligen Zollhaus das Fotografiska. Hierbei handelt es sich um ein Fotografiemuseum, das 2010 eröffnet wurde und seine Exponate auf einer rund 2500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche präsentiert. Den Besuchern werden wechselnde Ausstellungen von international renommierten Künstlern und auch von begabten Newcomern geboten. Das integrierte Restaurant gehört zu den Besten in Stockholm, ist jeden Tag von 17:00-23:00 Uhr offen und bietet tolle Aussichten auf Stadt und Land. Täglich von 09:00-23:00 Uhr ist das Fotografiska für die Besucher geöffnet. Ein Tagesticket kostet ab dem 12. Lebensjahr 145 Schwedische Kronen und unter 12 Jahren erhält man kostenfreien Zutritt. Senioren und Studenten zahlen mit Nachweis jeweils 115 SEK.
– Fotografiska (en)

Nationalmuseum

In der Straße Södra Blasieholmshamnen 2 ist das Schwedische Nationalmuseum zu finden, welches als größtes Kunstmuseum des Landes gilt. Es wurde im Jahre 1866 eröffnet und präsentiert verschiedenste Malereien, Skulpturen, Grafiken und umfangreiches Kunsthandwerk. Unter den zahlreichen Exponaten sind teils international bedeutende Kunstwerke, aus der Zeit vom 14. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart ausgestellt. Im Gebäude gut integriert lädt das reizvolle Restaurant/Café zum Verweilen ein. Ein Museumsshop ist ebenfalls vorhanden. Das Schwedische Nationalmuseum ist am Dienstag und Mittwoch, sowie ab Freitag und bis Sonntag von 11:00-19:00 Uhr, und am Donnerstag von 11:00-21:00 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen. Sofern nicht anders angegeben ist der Eintritt zur Ausstellung kostenfrei. Gebühren werden hingegen für die wechselnden Sonderausstellungen, Kunstkurse und ähnlichen Veranstaltungen erhoben, die dann in der Regel bei 150 SEK liegen. Das gilt für Personen ab dem 20. Lebensjahr. Jüngere Besucher müssen nichts zahlen.
– Nationalmuseum (en)

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Museum für moderne und zeitgenössische Kunst

Auf der Stockholmer Insel Skeppsholmen befindet sich das im Jahre 1958 eröffnete Moderna Museet, ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Die dort zur Verfügung stehende Ausstellungsfläche beträgt gut 5000 Quadratmeter und präsentiert verschiedenste Malereien, Skulpturen und Fotografien, die unter anderem auch von international renommierten Künstlern, wie beispielsweise Pablo Picasso und Andy Warhol, stammen. Ein integriertes Restaurant/Café ist im vierten Geschoss des Gebäudes zu finden. Bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhält man kostenfreien Zutritt zum Museum. Für ältere Personen werden jeweils 150 SEK fällig. Studenten und Rentner erhalten mit Nachweis einen Rabatt von 30 Schwedischen Kronen. Geöffnet ist Dienstag/Freitag von 10:00-20:00 Uhr, Mittwoch/Donnerstag von 10:00-18:00 Uhr und Samstag/Sonntag von 11:00-18:00 Uhr. Montags ist geschlossen.
– Moderna Museet (en)

Vasa Museum

Auf der benachbarten Insel Djurgården, an der Straße Galärvarvsvägen 14, ist das fast vollständig erhaltene Kriegsschiff Vasa zu besichtigen. Es sank auf seiner Jungfernfahrt im Jahre 1628 und befindet sich heute im restaurierten und äußerst sehenswerten Zustand, unter den Dächern des Vasa-Museums (Vasamuseet). Die beeindruckende Vasa besteht zu 95% aus Originalteilen und ist von sechs Ebenen aus zu begutachten. Auf den rund 12.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche finden sich zudem zahlreiche, interessante Exponate aus vergangenen Zeiten. Dazu zählen auch die vier Museumsschiffe Sankt Erik (1915), Finngrundet (1903), Spica (1966) und die Bernhard Ingelsson (1944). Im Museum selbst sind ein Shop und ein Restaurant integriert. In den Sommermonaten Juni, Juli und August ist täglich von 08:30-18:00 Uhr geöffnet und während der restlichen Zeit des Jahres täglich von 10:00-17:00 Uhr, mittwochs bis 20:00 Uhr. Eintritt kostet für Erwachsene jeweils 130 Schwedische Kronen. Bis zum 18. Lebensjahr erhält man kostenfreien Zutritt in die Ausstellung. Das Vasa-Museum ist unter anderem auch gut mit der Straßenbahnlinie 7 zu erreichen und befindet sich nur wenige Meter von der Haltestelle “Nordiska Museet/Vasamuseet” entfernt.
– Vasa-Museum

Nordisches Museum

Fast direkt an dieser Haltestelle liegt das Nordische Museum (Nordiska Museet). Es beschäftigt sich hauptsächlich mit der Kulturgeschichte Schwedens und dem Leben im Lande. Die Besucher erfahren viel über Traditionen, schwedische Volkskunst, Wohnungseinrichtungen, Tischdekorationen, Schmuck, dem Schriftsteller August Strindberg, Sápmi und Mode. Neben den umfangreichen Ausstellungen beherbergt das historische Gebäude auch ein Restaurant und ein Museums-Shop. Ein Audioguide ist für mehrere Sprachen, darunter auch Deutsch, kostenfrei erhältlich. In den Sommermonaten Juni, Juli und August ist täglich von 09:00-18:00 Uhr geöffnet und während der restlichen Zeit des Jahres täglich von 10:00-17:00 Uhr, zudem mittwochs bis 20:00 Uhr. Erwachsene müssen 120 SEK pro Person zahlen, um ins Gebäude zu gelangen. Kostenfreien Zutritt erhält man bis zum Alter von 18 Jahren.
– Nordisches Museum (en)

Kindermuseum Junibacken

Ebenfalls auf der Insel Djurgården und rund 5 Gehminuten von der Haltestelle “Nordiska Museet/Vasamuseet” entfernt, befindet sich das Kindermuseum Junibacken. Hier taucht man in Astrid Lindgrens berühmte Geschichten ein und trifft auf Ihre Kinderbuchfiguren, wie beispielsweise Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga. Besonderer Beliebtheit erfreut sich der Märchenzug Sagotåget, der die Besucher mehrsprachig, unter anderem auch in Deutsch, durch das Areal führt. Neben der märchenhaften Ausstellung finden zudem täglich Vorführungen auf der Hauseigenen Theaterbühne statt. Junibacken ist Dienstag bis Sonntag von 10:00-17:00 Uhr, an manchen Tagen auch bis 18:00 Uhr geöffnet. In den Sommermonaten Mai bis August und im Dezember ist ein Besuch auch montags möglich. Für den Eintritt zahlen 2- bis 15-Jährige jeweils 149 SEK. Ab einem Alter von 16 Jahren werden 179 Schwedische Kronen fällig.
– Junibacken (en)

ABBA Museum Stockholm

Etwas weiter südlich auf Djurgården stoppen an der Haltestelle Liljevalchs/Gröna Lund, die Fahrzeuge der Buslinie 67 und der Straßenbahnlinie 7. Direkt dort befindet sich in der Straße Djurgårdsvägen 68 das gern besuchte ABBA Museum Stockholm. Es spiegelt die eindrucksvolle Geschichte der erfolgreichen Band wider und ist ein Muss für ABBA-Fans. Die umfangreiche und teils interaktive Ausstellung begeistert Groß und Klein. Zahlreiche originale Utensilien, die größtenteils von den Bandmitgliedern zur Verfügung gestellt wurden, können hier von den Besuchern in detailgetreuen Kulissen bestaunt werden. Die vier lebensgroßen Silikonfiguren sind ebenfalls sehr detailreich gestaltet und gehören seit 2015 zum Museum. Das ABBA-Museum ist ab dem 1. Mai und bis zum 30. August täglich von 10:00-20:00 Uhr geöffnet. An den restlichen Tagen des Jahres wird bereits um 18:00 Uhr geschlossen. Kinder unter 7 Jahren erhalten kostenfreien Zutritt in die Ausstellung. Im Alter von 7 bis 15 Jahren sind jeweils 95 Schwedische Kronen zu zahlen. Ab dem 16. Lebensjahr erhöht sich der Preis auf 250 SEK. Ein Familienticket für zwei Erwachsene und bis zu 4 Kindern kostet insgesamt 595 SEK. Die verfügbaren Audioguides können unter anderem auch deutsch und sind für 20 Schwedische Kronen zu mieten. Es wird kein Bargeld akzeptiert und online erworbene Tickets berechtigen zum sofortigen Eintritt ohne Wartezeiten an der Kasse.
– ABBA The Museum (en)

Gröna Lund

Direkt südlich vom ABBA-Museum ist der Freizeitpark Gröna Lund gelegen. Schwedens ältester Vergnügungspark ist im Volksmund auch unter dem Namen “Grönan” bekannt und wurde bereits im Jahre 1883 eröffnet. Auf dem nur rund 35.000 Quadratmeter großen Gelände befinden sich über 30 Fahrgeschäfte, sechs Restaurants und mehrere Bühnen, auf denen regelmäßig international bekannte Künstler, Bands und Musiker ihr Können beweisen. Gröna Lund ist ausschließlich im Sommerhalbjahr von Ende April bis Ende September zu variierenden Öffnungszeiten zugänglich. Der reguläre Eintrittspreis beträgt für 7- bis 64-Jährige jeweils 120 SEK. Jüngere und ältere Personen erhalten kostenfreien Zugang zum Areal. Für die Nutzung der Attraktionen fallen weitere Kosten an, ebenso wenn Veranstaltungen und Konzerte stattfinden.
– Gröna Lund (en)

Freiluftmuseum Skansen

Auch auf Djurgården, mit der Anschrift Djurgårdsslätten 49-51, östlich und unweit vom ABBA-Museum gelegen, befindet sich das Freiluftmuseum Skansen. Im Oktober 1891 eröffnet, gilt es heute als das Älteste seiner Art. Dem Besucher erwarten in der ausgedehnten Parkanlage verschiedenste Gärten, sowie zahlreiche Gebäude aus vergangenen Zeiten und aus allen Teilen des Landes, wie beispielsweise Wohnhäuser, Handwerksbetriebe, eine Kirche und Bauernhöfe. Im integrierten Zoo sind hauptsächlich Vertreter nordischer Tierarten beheimatet. Für die jüngeren Gäste existieren zudem Spielplätze, Spielecken und ein Streichelzoo. Seltene und exotische Tiere sind im separaten Skansen-Aquarium untergebracht und zu besichtigen. Für 4- bis 15-jährige Besucher kostet der reguläre Eintritt jeweils 60 SEK. Ab dem 16. Lebensjahr werden 195 Schwedische Kronen pro Person erhoben. Der Haupteingang ist täglich von 10:00-20:00 Uhr geöffnet, das Aquarium von 10:00-19:00 Uhr und das Hazelius Tor von 10:00-17:00 Uhr.
– Skansen (en)

Drottningholm

Im Westen von Stockholm und rund 12 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, liegen die Anlagen vom Schloss Drottningholm. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende königliche Schloss, wurde nach französischen Vorbildern geplant und errichtet. Seit 1981 dient es der Königsfamilie als ständiger Wohnsitz, ist aber dennoch teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Dabei sind das Schloss und die gepflegte, ausgedehnte Parkanlage mit dem Chinesischen Pavillon und der Schlossbühne äußerst sehenswert. Im Schloss selbst werden zu bestimmten Zeiten geführte, 45-minütige Rundgänge durchgeführt, die von Oktober bis April im Eintrittspreis enthalten sind. Von Mai bis September ist dafür ein Aufschlag von 30 SEK pro Person zu zahlen. Zum Schloss Drottningholm gelangt man beispielsweise im Sommer mit einem der Ausflugsboote von Stadshuskajen/Stadshusbron (Fährterminal Klara Mälarstrand) oder mit der grünen U-Bahnlinie bis Brommaplan. Von dort dann mit einem Bus der Linien 176, 177, 323 oder 338 weiter bis zur königlichen Residenz. Es existieren gestaffelte Eintrittspreise und Kombitickets. Der reguläre Eintritt kostet so z.B. nur für die Schlossbesichtigung 130 Schwedische Kronen je Erwachsenen. Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren zahlen dafür jeweils 65 SEK. Für den Chinesischen Pavillon und das spektakuläre Schlosstheater gelten gesonderte Eintrittspreise.
– Schloss Drottningholm
– Führungen (en)

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Über die Tour- und Ausflugsanbieter GetYourGuide*, Meine Landausflüge*, Tiqets, und Viator kann man in Stockholm verschiedene Ausflüge, Aktivitäten, Touren, Tickets und Eintrittskarten buchen, die oft weitaus günstiger angeboten werden als vergleichbare Ausflüge der Reedereien. So lassen sich bei rechtzeitiger Buchung eine Vielzahl an Ausflügen auf eigene Faust realisieren.

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Allgemeine Informationen

– Öffnungszeiten der Post: Montag bis Freitag von 08:00-15:00 Uhr
– Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Freitag von 09:00-15:00 Uhr
– Öffnungszeiten der Touristen-Info: Montag bis Freitag von 09:00-18:00 Uhr. Samstag und Sonntag von 10:00-15:00 Uhr.
– Öffnungszeiten der Geschäfte: Montag bis Freitag von 09:00-18:00 Uhr. Samstag von 09:00-16:00 Uhr. Größere Geschäfte schließen oft auch erst um 22:00 Uhr und haben auch sonntags Nachmittag geöffnet.
– Landesvorwahl: +46
– Taxi Stockholm: Tel. +46 8 15 00 00 (Taxi Stockholm)
– Taxi Stockholm: Tel. +46 77 190 00 00 (Taxijakt Stockholm)
– Taxi Stockholm: Tel. +46 8 30 00 00 (TaxiKurir Stockholm)
– Allgemeiner Notruf: Tel. 112
– Polizei: Tel. 112
– Notarzt: Tel. 112
– Feuerwehr: Tel. 112
– Impfempfehlung: Tropeninstitut Schweden
– Sicherheitshinweise: Auswärtiges Amt Schweden
– ÖPNV: Storstockholms Lokaltrafik (en)
– Stadtplan: Stockholm Karte
– Klimatabelle: Stockholm Klima
– Hafenbelegung: Kreuzfahrtschiffe in Stockholm (en)
– Amtssprache: Schwedisch
– Landeswährung: Schwedische Krone, 1 SEK = 100 Öre. Im Oktober 2015 wurde eine neue Banknotenserie eingeführt. Die bis dahin genutzten Geldscheine verloren damit ihre Gültigkeit.

Karte mit Sehenswürdigkeiten

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Stockholm – Kreuzfahrt Hafen

Stockholm – Kreuzfahrt Ausflüge

Ausflüge auf eigene Faust planen

Stockholm – Kreuzfahrt Ausflüge

Stockholm – Kreuzfahrt Ausflüge
Tickets und Ausflüge auf eigene Faust

Landgänge sind für viele Schiffsreisende ein wichtiger Teil der Erholung.
Hier finden Sie eine ausgesuchte Übersicht von geführten Ausflügen, Touren und Eintrittskarten für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Museen in
Stockholm (Schweden).

Mit speziellen Tickets erspart man sich zudem die oft langen Wartezeiten an den Kassen beliebter Attraktionen. Buchen Sie lieber im Voraus und verbringen Sie Ihre wertvolle Urlaubszeit sinnvoll an Land.

Die Treffpunkte der angebotenen Ausflüge variieren je nach Anbieter, befinden sich aber meistens an oder in der Nähe der Liegeplätze, beziehungsweise bei den Stopps der eingesetzten Hafenshuttle. Oft ist auch eine Abholung am Hafen möglich.

Hier finden Sie Landausflüge und Tickets aus den Portalen von:

GetYourGuide
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GetYourGuide

Ausflugsangebote und Tickets

Wie in Stockholm, existieren spannende, interessante Ausflüge und Aktivitäten auch für weitere Kreuzfahrtziele, die oft vergleichbar mit den entsprechenden Angeboten der Reedereien sind. Dies jedoch in den meisten Fällen zu deutlich günstigeren Preisen. Zudem sind für eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auch die beliebten Eintrittskarten/Tickets ohne Wartezeiten verfügbar, mit denen man ohne Schlange stehen einen zügigen Zutritt erhält. Als Kreuzfahrer(in) möchte man ja während des Landgangs möglichst viel zu sehen bekommen und nicht die wertvolle Zeit mit unnötigen Wartezeiten vergeuden.

Meine Landausflüge

Ausflugsangebote und Tickets

Speziell für Kreuzfahrtgäste werden auch unabhängige Kreuzfahrt-Ausflüge angeboten, die sich beispielsweise an die Liegezeiten des Schiffes richten, die Gäste direkt am Schiff bzw. im Hafen von Stockholm abholen und eine rechtzeitige Rückkehr zum Kreuzfahrtschiff garantieren. Das Ganze in kleinen Gruppen von in der Regel nur 8-12 Teilnehmern und oft günstigeren Preisen als bei vergleichbaren Produkten der Reedereien.

Eine Unfall-Versicherung sowie ein spezieller Ausflugs-Verspätungsschutz ist bei jeder Buchung bei „Meine Landausflüge“ inklusive. Auch gibt es nun die Möglichkeit, eine Stornoversicherung dazu zu buchen.

Tiqets

Ausflugsangebote und Tickets

Lange Warteschlangen kann man sich getrost sparen. In den meisten Fällen spart man bei rechtzeitiger Buchung auch noch bares Geld und entlastet damit die Urlaubskasse enorm.

Spannende Ausflüge und Eintrittskarten in Stockholm bei Tiqets finden.

Viator

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Oslo – Kreuzfahrt Hafen

Oslo – Kreuzfahrt Hafen

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Ausflüge auf eigene Faust planen

Oslo – Kreuzfahrt Hafen

Überblick

– Regulärer Liegeplatz: Søndre Akershus Cruise Quay
– Regulärer Liegeplatz: Vippetangen Cruise Quay
– Regulärer Liegeplatz: Revierkaia Cruise Quay
– Regulärer Liegeplatz: Filipstad Cruise Quay
– Hafenshuttle: nicht verfügbar/notwendig
– Taxis: in der Regel an den Anlegestellen verfügbar
– ÖPNV: sehr gut ausgebautes Liniennetz mit Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien
Mietwagen: Sixt, Filipstadveien 5
Mietwagen: Hertz, am Hauptbahnhof
Mietwagen: Avis, Bilutleie Aker Brygge, Sjøgata 4
Mietwagen: Europcar, Munkedamsveien 21
– Postfiliale: Klingenberggata 7B
– Touristen-Information: Jernbanetorget 1, am Hauptbahnhof im Gebäude der Østbanehallen
– Banken und Automaten: ausreichende Anzahl im Stadtzentrum

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Hafeninformationen

Liegeplätze der Kreuzfahrtschiffe

Die Hauptstadt von Norwegen besitzt den größten Hafen des Landes und stellt für Kreuzfahrtschiffe gleich mehrere Liegeplätze bereit. Da Oslo zu den beliebtesten Kreuzfahrtzielen überhaupt gehört und bei vielen Reedereien fest eingeplant ist, kommt es nicht selten vor, dass alle vier Plätze gleichzeitig mit Schiffen belegt sind. Gut für die Kreuzfahrtpassagiere, dass sich die Liegeplätze nah an der Stadt befinden. So ist es problemlos möglich, auf eigene Faust schnell ins Zentrum zu gelangen. In den meisten Fällen werden die recht dicht beieinander befindlichen Liegeplätze rund um die Festung Akershus genutzt. Das sind der Søndre Akershus Cruise Quay mit Cruise Terminal, der Vippetangen Cruise Quay und der Revierkaia Cruise Quay. Von diesen Anlegern aus, kann man beispielsweise die Haupteinkaufsstraße Karl Johans gate in 15 bis 20 Minuten zu Fuß erreichen. Das ist eine Strecke von rund 1 bis 1,3 Kilometer. Reist man mit einem der neuen, großen Kreuzfahrtschiffe an, kann es auch durchaus sein, dass am etwas abseits liegenden Filipstadkaia (Filipstad Cruise Quay) festgemacht wird. Allerdings ist der Weg zum gleichen Ziel gerade mal rund 600 Meter länger, für die etwa 10 Minuten mehr einzuplanen sind.

Öffentlicher Personennahverkehr

Oslo verfügt über einen sehr gut ausgebauten ÖPNV, der von den Verkehrsbetrieben Ruter unterhalten wird und diverse Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien in mehreren Zonen betreibt. Das ausgedehnte Busliniennetz unterteilt sich dabei in innerstädtische Linien, die mit roten Bussen und Überlandlinien, die mit türkisfarbenen Bussen befahren werden. Straßenbahnen (Trikken) bewegen sich auf 6 verschiedenen Linien und halten an derzeit 99 Haltestellen. Das unterirdische Netz der U-Bahnen (T-bane) besitzt hingegen 5 verschiedene Linien mit insgesamt 104 Stationen. Einzelfahrscheine sind für eine Fahrt innerhalb von Zone 1, mit einer maximalen Dauer von 60 Minuten gültig und kosten für Erwachsene im Vorverkauf (an Fahrscheinautomaten, Narvesen und 7-Eleven Kioske) 36 NOK und für Kinder von 6 bis 17 Jahren als Kinderkarte jeweils 18 norwegische Kronen. In den Bussen können die Tickets auch onboard beim Fahrer erworben werden, dabei wird jedoch ein Aufschlag von 20 NOK, beziehungsweise 10 NOK für Kinder fällig. Als Alternative zu den Einzelfahrscheinen stehen Tageskarten zur Verfügung, die für Erwachsene jeweils 108 NOK und für Kinder 54 NOK kosten. Einige Nahverkehrszüge und der Fährverkehr zu den vor der Stadt befindlichen Inseln (ausgenommen die Bygdøy Fähre) ist im Tarifverbund integriert und somit mit den Fahrscheinen von Ruter nutzbar.
– Ruter (en)

Oslo Pass

Unter Umständen lohnt sich für den Aufenthalt in Oslo der Erwerb des Oslo Passes. Die Touristenkarte gibt es mit einer Gültigkeitsdauer von 24, 48 und 72 Stunden und ist auch als Handy App für IOS und Android verfügbar. Für die meisten Kreuzfahrtgäste dürfte da die 24 Stunden Variante interessant sein, die wie die anderen auch, für verschiedene Personenkreise und somit auch zu unterschiedlichen Preisen erhältlich ist. So zahlen Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren jeweils 235 NOK, Erwachsene 445 NOK und Senioren ab dem 67. Lebensjahr je 355 NOK. Die Gültigkeit beginnt mit der Erstbenutzung, indem man selbständig das aktuelle Datum und die Uhrzeit einträgt. Der Oslo Pass berechtigt zum kostenfreien Zutritt in zahlreiche Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt und man darf mit ihm die öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb von Zone 1 und 2 kostenfrei benutzen. Hinzu kommen die Fähren im Oslofjord, inklusive der Fähren zur Museumsinsel Bygdøy und zur Halbinsel Nesodden. Auch bietet die Karte Ermäßigungen zu einigen Attraktionen, wie beispielsweise für den Freizeitpark TusenFryd und man erhält zum Teil Vergünstigungen in Geschäften und Restaurants.
– Oslo Pass

Stadtrundfahrt

In Oslo sind die recht bekannten, roten Hop On Hop Off Busse von City Sightseeing unterwegs und bieten, wie in fast jeder Großstadt, umfangreiche Stadtrundfahrten. So wird jede halbe Stunde und täglich vom 1. April bis zum 30. Oktober, eine Route mit 18 Haltestellen in der Zeit von 10:00-18:00 Uhr befahren. Wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen der norwegischen Hauptstadt festgemacht haben, starten die Touren meistens auch früher. Eine komplette Runde dauert 90 Minuten und führt unter anderem auch an den Liegeplätzen vorbei. Die letzte Abfahrt von Haltestelle 1 (The National Theatre / Ibsen Museum) ist um 16:30 Uhr. Während der Fahrt erhält man über Kopfhörer auch Erläuterungen in deutscher Sprache. Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren zahlen für ein 24 Stunden gültiges Sightseeing Ticket 22 Euro. Ab dem 16. Lebensjahr wird der doppelte Preis pro Person verlangt. Besonders im Sommer und wenn zwei oder mehr Kreuzfahrtschiffe in Oslo angelegt haben, ist es aufgrund der hohen Anzahl der Touristen zu empfehlen vorab ein Ticket zu erwerben.
– Hop On Hop Off Busse*

Bimmelbahn

Während der Sommermonate von Juni bis August, ist in den Straßen von Oslo ein kleiner typischer Touristenzug unterwegs. Eine komplette Runde des sogenannten Oslo City Train dauert rund 40 Minuten und besitzt fünf Haltestellen, an denen im Hop On Hop Off Prinzip beliebig oft ein- und ausgestiegen werden kann. Start- und Zielpunkt ist in der Straße Karl Johans Gate, vor der Oslo Universität am königlichen Schloss. Abfahrt ist jede halbe Stunde ab 10:00 Uhr vormittags und die letzte Tour des Tages startet um 17:00 Uhr. Eine Tageskarte kostet für Personen ab dem 16. Lebensjahr jeweils 150 NOK. Kinder von 6 bis 15 Jahren zahlen die Hälfte und Kleinkinder bis zum 5. Lebensjahr werden kostenfrei befördert. An der Festung Akershus ist am Kreuzfahrt Terminal ein Haltepunkt eingerichtet und somit der Zustieg problemlos möglich.

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Zentrum von Oslo und Shopping

Die Innenstadt ist von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe aus recht gut erreichbar und so kann auf die Nutzung von Taxi, Bus und Bahn mitunter verzichtet werden, um dorthin zu gelangen. In Form eines kleinen Spazierganges gelangt man somit recht gut zu Fuß in das geschäftige Zentrum von Oslo, in dem neben wichtigen Sehenswürdigkeiten auch zahlreiche Geschäfte, Boutiquen, Restaurants und Cafés zu finden sind. Als Haupteinkaufs- und Prachtstraße sticht dabei die Karl Johans gate heraus, die den Hauptbahnhof mit dem Königlichen Schloss verbindet und zu einem großen Teil als Fußgängerzone ausgeschrieben ist. Dort und in den angrenzenden Nebenstraßen haben sich bekannte Ketten und teils große Warenhäuser niedergelassen. Ein reichhaltiges Angebot unterschiedlichster Waren stellt zudem das direkt am Hafen befindliche Einkaufszentrum Aker Brygge bereit.

Festung Akershus

In unmittelbarer Nähe zu den Liegeplätzen Søndre Akershus, Vippetangen und Revierkaia, also direkt am Osloer Hafen, breitet sich das Areal der unübersehbaren Festung Akershus (Akershus festning) aus. Das gewaltige Bollwerk entstand zwischen 1299 und 1304, wurde vorwiegend militärisch genutzt und erhielt im Laufe der Zeit zahlreiche Umbauten und Erweiterungen. Zuletzt wurden 2010 umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Heute sind in den Gemäuern das norwegische Verteidigungsministerium, ein Militärmuseum, ein Widerstandsmuseum und ein Denkmal für die norwegischen Widerstandskämpfer untergebracht. Zudem beherbergt die im Südflügel befindliche Krypta der Schlosskirche einige Gräber von Mitgliedern der Königsfamilie. Trotz teilweiser militärischer Nutzung ist die sehenswerte Anlage täglich von 06:00-21:00 Uhr kostenfrei zugänglich und kann zu großen Teilen besichtigt werden. Aufgrund der erhöhten Lage ergeben sich tolle Aussichten auf die Stadt und den Hafen.

Militärmuseum / Verteidigungsmuseum

Auf dem recht ausgedehnten Gelände der Akershus Festung befindet sich im südöstlichen Teil ein kostenfrei zugängliches Militärmuseum. Das sogenannte Forsvarsmuseet zeigt die militärische Entwicklung Norwegens ab der Zeit der Wikinger bis hin zur Gegenwart. Es entstand 1946 aus einem Zusammenschluss des Artilleriemuseum mit dem Quartiermeister Museum, konnte vorerst nur durch Militärangehörige besichtigt werden und wurde erst im Jahre 1978 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die umfangreiche und sehenswerte Ausstellung unterteilt sich heute in die sechs zeitlichen Abschnitte Wikingerzeit bis 1814, 1814 bis 1905, 1940 bis 1945, 1940 bis 1945 Marine und Nachkriegsgeschichte 1945 bis heute. Im Winterhalbjahr von September bis April ist montags geschlossen und Dienstag bis Sonntag von 10:00-16:00 Uhr geöffnet. Dagegen ist der Zutritt während der Sommermonate Mai bis August täglich von 10:00-17:00 Uhr möglich.
– Militärgeschichtliches Museum (no)

Widerstandsmuseum

Ebenfalls innerhalb der Akershus Festungsanlagen befindet sich im westlichen Teil des Areals, das Norwegische Widerstandsmuseum (Norges Hjemmefrontmuseum / Norway Resistance Museum). Es wurde 1970 ins Leben gerufen und beschäftigt sich mit der bewegten Geschichte von 1940 bis 1945, als Norwegen von Deutschen besetzt war. Gegen die unbeliebte Besatzungsmacht wirkte eine immer stärker werdende norwegische Widerstandsbewegung, die Unterstützung bei den Alliierten fand und heute wichtiger Teil der Ausstellung ist. Ein Denkmal im Eingangsbereich erinnert an die Opfer aus dieser Zeit. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 10:00-16:00 Uhr und am Wochenende von 11:00-16:00 Uhr. Während der Sommermonate Juni bis August wird eine Stunde später geschlossen, und samstags bereits um 10:00 Uhr geöffnet. Für Erwachsene kostet der Eintritt jeweils 60 NOK, für Kinder die Hälfte und eine Familienkarte für zwei Erwachsene mit zwei Kindern kostet derzeit 120 NOK.
– Norwegisches Widerstandsmuseum (no)

Rathaus

Direkt an den kleinen Fähranlegern befindet sich das Rathaus von Oslo (Oslo rådhus), in dem beispielsweise alljährlich am 10. Dezember der Friedensnobelpreis verliehen wird. Trotz frühzeitiger Planung wurde das wuchtige Bauwerk erst anlässlich zur 900-Jahrfeier der Stadt im Jahre 1950 feierlich eingeweiht, obwohl man den Grundstein bereits 1931 gelegt hatte und die Bauarbeiten zur Errichtung des Gebäudes 1938 zum Abschluss kamen. Das kantige, rote Osloer Wahrzeichen nimmt eine Grundfläche von 4560 Quadratmetern ein und bietet eine Gesamtnutzungsfläche von rund 38000 Quadratmetern. Davon nimmt die sehenswerte und 21 Meter hohe Haupthalle, gleich 1500 Quadratmeter für sich in Anspruch. In den beiden 63 und 66 Meter hohen Türmen sind die Büroräume der Stadtverwaltung untergebracht. Der höhere Ostturm beherbergt zudem insgesamt 49 Glocken, die tagsüber und stündlich von 07:00-24:00 Uhr erklingen. Interessierte Besucher können täglich von 09:00-16:00 Uhr in das Osloer Rathaus eintreten und die öffentlich zugänglichen Bereiche kostenfrei besichtigen.

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Nobel-Friedenszentrum

Nur wenige Meter vom imposanten Rathaus der Stadt entfernt, befindet sich ebenfalls am großzügigen Rathausplatz, das im Jahre 2005 eröffnete Nobel-Friedenszentrum (Nobels Fredssenter oder auch Nobel-Peace-Center). Hier dreht sich alles um Alfred Nobel, um den berühmten Friedensnobelpreis und natürlich um die zahlreichen Preisträger mit ihrem Engagement für eine friedlichere Welt. Neben der interessanten Dauerausstellung werden im Gebäude des ehemaligen Westbahnhof auch wechselnde Sonderausstellungen präsentiert. Souvenirs sind im integrierten Museumsshop erhältlich und das hauseigene Café lädt zum Verweilen ein. Für den Eintritt zahlen Personen ab dem 16. Lebensjahr jeweils 120 NOK. Kinder bis zum Alter von 15 Jahren erhalten hingegen kostenfreien Zutritt zur Ausstellung, die täglich von 10:00-18:00 Uhr geöffnet ist. Während der Monate September bis April ist allerdings montags geschlossen.
– Nobel-Friedenszentrum

Nationalmuseum / Nationalgalerie und Mellomstasjonen

Hinter dem Nobel-Friedenszentrum entsteht derzeit auf dem Gelände des alten Westbahnhof das neue Nationalmuseum (Nasjonalgalleriet). Unter dem heutigen Dach des staatlichen Museums sind die vorher eigenständigen Bereiche der Nationalgalerie, der norwegischen Reichsausstellung, des Architekturmuseums und des Museums für Volkskunst vereint. Der Zusammenschluss wurde 2003 vollzogen. Die bisherige Ausstellung befand sich an der Straße Universitetsgata 13 und wurde wegen dem anstehenden Umzug im Januar 2019 geschlossen. Nach der Fertigstellung in 2020 wird man am neuen Ort das größte Kunstmuseum der nordischen Region besichtigen können. Allein in der Dauerausstellung, der ursprünglich im Jahre 1837 ins Leben gerufenen Nationalgalerie, werden nicht weniger als 5.000 Kunstwerke zu sehen sein. Hier treffen Werke aus den Bereichen ältere und Moderne Kunst, Architektur, Design, Handwerk und zeitgenössische Kunst aufeinander.

Es ist das Herzstück des Museums, dass mit weiteren interessanten und dauerhaft präsentierten Exponaten ergänzt wird. Temporäre Wechselausstellungen finden zudem Platz im geräumigen und lichtdurchfluteten Dachgeschoss. Das Gebäude verfügt dort auch über eine öffentlich zugängliche Dachterrasse mit spektakulärem Blick auf das Osloer Rathaus, die Festung Akershus, das Viertel Aker Brygge und den Oslofjord. Das neue Nationalmuseum wird mit Infoständen, einer großen und luftigen Bibliothek, einem gut sortierten Museumsshop, einem Restaurant und verschiedenen Veranstaltungsräumen/-stätten ausgestattet sein. Direkt vor Ort wurde das Informationszentrum Mellomstasjonen eingerichtet, in dem man sich über die Pläne für das neue Nationalmuseum informieren kann. Dort ist auch bereits ein Museumsshop zu finden, der Dienstag bis Freitag von 11:00-17:00 Uhr und am Wochenende von 11:00-16:00 Uhr geöffnet ist. Montags ist geschlossen.
– Nationalmuseum (en)

Königliches Schloss Oslo

Im Nordwesten des Rathauses gelegen, trifft man in etwa 800 Metern Entfernung auf das Königliche Schloss zu Oslo (Det kongelige slott) und dessen weitläufigen Vorplatz. Die Palastanlage befindet sich inmitten des gepflegten, rund 22 Hektar großen Schlosspark und wurde nach langer Bauzeit von über 11 Jahren, dann schließlich 1836 fertiggestellt. Baubeginn war bereits im Jahre 1824, jedoch ruhten die Arbeiten zeitweilig aus Kostengründen und verzögerten somit den Einzug der Königsfamilie, die auch heute noch das gewaltige Bauwerk mit den 173 Räumen bewohnt. Das Areal befindet sich im Staatsbesitz und wird neben Wohnzwecken auch für offizielle, repräsentative Anlässe, wie beispielsweise Staatsempfänge genutzt. Eine gehisste Fahne auf dem Dach des Gebäudes deutet auf die Anwesenheit des Königs hin. Freigegebene Bereiche des Schlosses können während der Sommermonate Juni bis August, in Form von Führungen besichtigt werden. Diese Rundgänge dauern etwa 60 Minuten und werden in der Regel nur in Englisch oder Norwegisch durchgeführt. Karten sind in Postämtern erhältlich. Bei Touristen besonders beliebt ist die täglich um 13:30 Uhr stattfindende Wachablösung der königlichen Garde. Ein recht sehenswertes Spektakel.
– Das Königliche Schloss (no)

Opernhaus

Direkt am Osloer Hafen und unweit vom Hauptbahnhof entfernt, befindet sich das im Jahre 2008 eröffnete, futuristisch wirkende neue Opernhaus. Bei der Gestaltung des Bauwerks ließ man sich von der norwegischen Natur und einem im Meer treibenden Eisberg inspirieren. Fast die gesamte Dachfläche besteht aus Marmor, ist begehbar und öffentlich frei zugänglich. Dabei ergeben sich durchaus sehr schöne Blicke auf die Stadt, den Hafen und Teile vom Oslofjord. Im Innenbereich wurde bewusst und zu großen Teilen auf Holz gesetzt. Zudem sorgen große Glasflächen für eine natürliche Ausleuchtung. Über 1000 Räume und 3 Säle beherbergt das eindrucksvolle Gebäude. Der Hauptsaal bietet Platz für 1358 Gäste und wurde der berühmten Semperoper in Dresden nachempfunden. Die beiden kleinen Säle fassen jeweils 400 und 200 Personen.
– Opernhaus (en)

Osloer Dom

Nördlich und nahe an der Haupteinkaufsstraße Karl johans gate gelegen, ist das größte Kirchengebäude von Oslo zu finden. Die heutige Osloer Domkirche (Oslo domkirke) wurde nach drei Jahren Bauzeit im Jahre 1697 eingeweiht. Zuvor befand sich an gleicher Stelle ein Vorgängerbau, der einem verheerenden Feuer zum Opfer fiel. Im Inneren geht es allgemein betrachtet, eher schlicht und einfach zu. Die Orgel Fassade, Kanzel und die Altartafel stammen aus den Anfängen des Kirchenbaus und befinden sich im gut erhaltenen Originalzustand. An den Gewölbedecken erstrecken sich große und sehenswerte Malereien auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern, die zwischen 1936 und 1950 aufgebracht wurden. Seit dem 16. Jahrhundert werden die amtierenden Bischöfe porträtiert und können fortan in der Sakristei besichtigt werden. Im Gebäude selbst wurde ein kleiner Souvenirshop integriert, der verschiedenste Erinnerungsstücke zum Erwerb anbietet. In den Monaten Juli und August finden jeden Samstag zur Mittagszeit Orgelkonzerte statt. Die Tickets sind nur vor Ort erhältlich. Der Osloer Dom ist kostenfrei zugänglich und hat täglich außer freitags von 10:00-16:00 Uhr geöffnet. An den Freitagen gelten abweichende Öffnungszeiten von 16:00-06:00 Uhr morgens.
– Osloer Domkirche (no)

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Nationaltheater

Ebenfalls an der bedeutenden Karl johans gate befindet sich eins der wichtigsten Gebäude von Oslo. Das dort errichtete Nationaltheater (Nationaltheatret) löste das bisher genutzte Christiania Theater ab, gehört heute zu den größten Schauspielhäusern des Landes und wurde im Jahre 1899 mit gleich drei Vorstellungen eröffnet. Sie fanden an drei aufeinanderfolgenden Abenden statt und stammen aus den Federn von Ludvig Holberg, Henrik Ibsen und Bjørnstjerne Bjørnson. Übergroße Abbilder der beiden letztgenannten wurden zur Eröffnung vor dem Haupteingang des Theaters aufgestellt. Die Statue von Holberg kam 1939 an der Ostseite hinzu und man verewigte die Namen des bedeutenden Autoren Trios über den Zugängen des seit 1983 unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Zu Ehren von Henrik Ibsen findet im Nationaltheater alle zwei Jahre das Internationale Ibsen-Festival statt.
– Nationaltheater (no)

Kulturhistorisches Museum

Keine 300 Meter vom Nationaltheater entfernt, befindet sich in nördlicher Richtung an der Straße Frederiks gate 2, das Kulturhistorische Museum (Kulturhistorisk Museum). Die Räumlichkeiten verteilen sich auf vier Etagen und präsentieren neben der umfangreichen Dauerausstellung, auch temporäre, wechselnde Ausstellungen. Zur ständigen Ausstellung gehören beispielsweise zahlreiche Exponate aus dem Mittelalter und aus der Wikingerzeit, Sammlungen aus dem alten Ägypten, eine Goldausstellung mit Münzen aus den vergangenen 2600 Jahren und ein Bereich für antike Kunst. Im Erdgeschoss des im Jugendstil errichteten Gebäudes ist ein Museumsshop ist zu finden. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag von 10:00-17:00 Uhr und abweichend davon in den Monaten Oktober bis April von 11:00-16:00 Uhr. Montags ist generell geschlossen. Kinder unter 18 Jahren erhalten kostenfreien Zutritt zur Ausstellung. Für Erwachsene werden jeweils 100 NOK pro Person verlangt. Die erworbenen Tickets sind ab Erwerb auch für einen Zeitraum von 48 Stunden für das auf der Halbinsel Bygdøy befindliche Wikingerschiffmuseum gültig.
– Kulturhistorisches Museum (en)

Museumsinsel Bygdøy

Vor den Toren der Stadt liegt die Halbinsel Bygdøy, an der die großen Fähren und Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg vom, beziehungsweise zum Osloer Hafen, stets vorbeifahren. Teils zu Wohnzwecken und auch landwirtschaftlich genutzt, wird ein großer Teil der Insel jedoch schon lange Zeit als Naherholungsgebiet genutzt. Neben den zahlreichen Rad- und Wanderwegen, die sich auch durch großzügige Waldflächen ziehen, gesellen sich im Süden und Westen ein paar Strände. Zudem befinden sich noch einige sehenswerte Museen auf der Halbinsel. Dazu zählen das Norwegische Freilichtmuseum, das Norwegische Seefahrtsmuseum, das Frammuseum, das Wikingerschiffmuseum und das Kon-Tiki-Museum. Aufgrund der Vielzahl an Museen trägt Bygdøy auch den Beinamen “Museumsinsel”.

Transfer nach Bygdøy

Vor dem Osloer Rathaus befinden sich die Anleger Rathauskai (Rådhuskaien/Rådhusbrygge). Ab Mitte März bis zum Oktober kann man von dort aus, täglich und etwa alle 20-30 Minuten, mit den Bygdøy Fähren zur Insel übersetzen. Das dauert rund 15 Minuten und dabei werden auf Bygdøy, nacheinander die beiden Anleger Dronningen (Norwegisches Freilichtmuseum, Wikingerschiffmuseum) und Bygdøynes (Kon-Tiki-Museum, Frammuseum) angesteuert. Für eine Überfahrt zahlt man an Bord der Personenfähren jeweils 60 NOK. Erwirbt man die Tickets bereits im Vorfeld am Anleger Rådhusbrygge 3, kann man 10 NOK sparen. Für hin und zurück werden im Vorverkauf, bei Erwachsenen je 75 NOK und bei Kindern unter 16 Jahren je 38 NOK verlangt. Auf der Museumshalbinsel verkehren auch die Busse der Linie 30, die unter anderem auch im Zentrum von Oslo, am Nationaltheater und am Bahnhof stoppen.

Frammuseum

Vom Dronningen Anleger der Bygdøy Fähren aus, sind es nur wenige Meter bis zum Frammuseum (Frammuseet). Kern der Ausstellung sind die beiden Forschungsschiffe Fram und Gjøa, die jeweils im Original in den beiden, sich gegenüberstehenden Gebäuden am Busparkplatz ausgestellt sind. Ein Tunnel verbindet die Bauten miteinander. Als jemals stärkstes hölzernes Schiff konzipiert, war die 1892 fertiggestellte Fram in der Lage den gewaltigen Eismassen in den Polarmeeren zu widerstehen und wurde zwischen 1893 und 1912 bei bedeutenden norwegischen Expeditionen eingesetzt. Vom 2. OG aus gelangt man auf die Fram und auch ins Innere des Schiffes. Mit dem im Nachbargebäude ausgestellten Forschungsschiff Gjøa bewältigte Roald Amundsen zusammen mit seiner sechs Mann starken Besatzung im Jahre 1906 zum ersten Mal die Nordwestpassage. Zu einer kleinen Verschnaufpause lädt das integrierte und reizvolle Framheim Café ein. Geöffnet ist das Frammuseum täglich von 10:00-17:00 Uhr. In den Monaten Mai und September ist der Aufenthalt eine Stunde länger möglich und von Juni bis August wird zudem bereits um 09:00 Uhr geöffnet. Die Ausstellungsfläche ist barrierefrei zugänglich und für den Eintritt zahlen Erwachsene jeweils 120 NOK. Kinder bis zum 15. Lebensjahr müssen 50 norwegische Kronen berappen und Familien mit bis zu 3 Kindern erhalten den Zutritt gegen Zahlung von 240 NOK.
– Frammuseum (en)

Norwegisches Seefahrtsmuseum

Direkt am Frammuseum sind auch die Ausstellungen vom Kon-Tiki-Museum und dem Norwegischen Seefahrtsmuseum (Norsk Maritimt Museum) zu finden. Das Norwegische Seefahrtsmuseum, manchmal auch Schifffahrtsmuseum genannt, wurde 1914 unter dem Namen Norsk Sjøfartsmuseum gegründet und wird seit 2010 als Norsk Maritimt Museum (NMM) geführt. Auf vier Etagen erstreckt sich die heute zu sehende Dauerausstellung, die sich hauptsächlich mit der norwegischen Seefahrtsgeschichte, dem Schiff- und Bootsbau, der Meeresarchäologie und der Küstenkultur des Landes beschäftigt. Zudem werden in regelmäßigen Abständen auch temporäre Sonderausstellungen präsentiert. Zum Verweilen lädt das integrierte Café ein und im hauseigenen Souvenirshop ist das ein oder andere Mitbringsel zu finden. Das Norwegische Seefahrtsmuseum ist täglich von 11:00-16:00 Uhr und während der Sommermonate Mai bis September von 10:00-17:00 Uhr geöffnet. Kinder unter 6 Jahren erhalten kostenfreien Zutritt zur Ausstellung, Kinder von 6 bis 15 Jahren sind mit je 50 NOK dabei und ab dem 16. Lebensjahr muss man für eine Besichtigung 120 NOK pro Person übergeben. Familienkarten gelten für 2 Erwachsene mit bis zu drei Kindern und kosten 240 norwegische Kronen.
– Norwegisches Seefahrtsmuseum (en)

Kon-Tiki-Museum und Kombiticket

Weltweit sorgten die Expeditionen des Forschers und Entdeckers Thor Heyerdahl für Aufsehen. Zu den bekanntesten Touren zählt die 1947 vollzogene Überquerung des pazifischen Ozeans, auf einem Floß aus Balsaholz. Weitere Fahrten folgten mit den Schilfbooten Ra, Ra II und Tigris. Im Kon-Tiki-Museum (Kon-Tiki Museet) sind zahlreiche Gegenstände von Thor Heyerdahl ausgestellt. Darunter befinden sich auch das originale Kon-Tiki-Floß und das restaurierte Schilfboot Ra II. Die interessanten Exponate können täglich besichtigt werden. In den Monaten März bis Mai von 10:00-17:00 Uhr, Juni bis August von 09:30-18:00 Uhr, September bis Oktober von 10:00-17:00 Uhr und November bis Februar von 10:00-16:00 Uhr. Kindern unter 16 Jahren wird der Zugang zur Ausstellung gegen Zahlung von 50 NOK gewährt. Ältere Personen müssen dafür jeweils 120 NOK zahlen und eine Familienkarte kostet 240 NOK. Wer alle drei Museen besichtigen möchte, kann auch ein vergünstigtes Kombiticket erwerben, welches für das Frammuseum, das Kon-Tiki-Museum und das Norwegische Seefahrtsmuseum Gültigkeit besitzt und beispielsweise für Erwachsene 320 NOK kostet. Eine Kombikarte für zwei Museen ist derzeit für 220 norwegische Kronen erhältlich.
– Kon-Tiki-Museum

Wikingerschiffmuseum

Im Inneren der Halbinsel Bygdøy befindet sich eine weitere sehenswerte Ausstellung. Gleich drei originale und weltweit am besten erhaltene Wikingerschiffe sind im Wikingerschiffmuseum (Vikingskiphuset) zu besichtigen. Im Zuge von archäologischen Ausgrabungen wurden die nach den jeweiligen Fundorten benannten Schiffe Oseberg, Gokstad und Tune, zusammen mit anderen Funden aus der Wikingerzeit geborgen. Etwa 8 Jahre nach der Entdeckung des letzten spektakulären Fundes gründete Gabriel Gustafson schließlich das Museum im Jahre 1913. Von 1904 bis 1905 engagierte er sich sehr bei der Freilegung des Oseberg Schiffes. Ab Mai und bis September ist das Wikingerschiffmuseum täglich von 09:00-18:00 Uhr, und ab Oktober bis in den April hinein von 10:00-16:00 Uhr geöffnet. Kinder unter 18 Jahren erhalten kostenfreien Zutritt zur Ausstellung. Für Erwachsene werden jeweils 100 NOK pro Person verlangt. Die erworbenen Tickets sind ab Erwerb auch für einen Zeitraum von 48 Stunden für das Kulturhistorische Museum gültig.
– Wikingerschiffmuseum (en)

Norwegisches Freilichtmuseum

In der Nähe zum Wikingerschiffmuseum befindet sich das Areal des im Jahre 1894 gegründeten Norwegischen Freilichtmuseum (Norsk Folkemuseum). Es ist das größte kulturgeschichtliche Museum des Landes und bietet den Besuchern über 160 historische, originalgetreue und traditionsreiche Gebäude aus dem 13. bis 20. Jahrhundert zur Ansicht. Die angesammelten Bauwerke stammen aus den verschiedensten Regionen Norwegens, wurden penibel restauriert und können teilweise auch von innen besichtigt werden. Eine Hauptattraktion ist die Gol Stave Church, eine restaurierte Stabkirche aus dem 13. Jahrhundert, die bereits 1884 an ihren heutigen Standort versetzt wurde. Passend zur Ausstellung sind die Angestellten des Freilichtmuseums gekleidet, die in der Regel in norwegischen Trachten unterwegs sind. Geöffnet ist täglich von 11:00-16:00 Uhr und während der Monate Mai bis September gelten verlängerte Öffnungszeiten von 10:00-17:00 Uhr. Für den Eintritt müssen Erwachsene Personen (ab dem 16. Lebensjahr) jeweils 160 NOK auf den Tisch legen. Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren zahlen jeweils 40 NOK und Kinder unter 6 Jahre erhalten kostenfreien Zutritt. Für Familienkarten werden 320 norwegische Kronen berechnet.
– Norwegisches Freilichtmuseum (en)

Frognerpark und Vigelandanlage

Eine recht bekannte und einladende Osloer Parkanlage ist im Westen der Stadt zu finden. Der öffentlich frei zugängliche Frognerpark (Frognerparken) verfügt neben gepflegten Wegen und Parkflächen auch über eine Vielzahl an verschiedensten Skulpturen. Über 200 Stück, bestehend aus Bronze, Granit und Schmiedeeisen, versammeln sich an der rund 850 Meter langen Ost-West-Achse des Parks, beginnend am Haupttor bis hin zum Monolith Plateau. Geschaffen wurden die Figuren vom Bildhauer Gustav Vigeland (1869- 1943), der nun auch Namensgeber der sehenswerten Skulpturensammlung ist: Vigeland-Skulpturenpark (Vigelandsanlegget). Das Stadtzentrum ist rund 2,5 Kilometer vom Park entfernt. Für diese Strecke kann man zu Fuß etwa 35 bis 40 Minuten je Richtung einplanen. Bequemer und etwas schneller geht es natürlich per Bus, Bahn oder Taxi. Direkt am Haupteingang der Parkanlage befindet sich beispielsweise die Haltestelle Vigelandsparken, an der die Straßenbahnen der Linien 12 und 15 stoppen. Im Süden vom Frogner Park, an der Straße Nobels gate 32, befindet sich das Vigeland Museum. Es ist jeden Dienstag bis Sonntag von 10:00-17:00 Uhr und während der Monate September bis April von 12:00-16:00 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen. Der Eintritt kostet für Erwachsene jeweils 80 NOK.
– Vigeland Museum (en)

Holmenkollen und Kapelle

Im Nordwesten von Oslo trifft man auf den 371 Meter hohen Berg Holmenkollen, auf dem ein Wohn- und Wintersportgebiet existiert. Letzteres ist weltbekannt, nimmt einen wesentlichen Teil der Landerhebung in Anspruch und blickt auf eine recht lange Nutzung zurück. Hier findet man beispielsweise kilometerlange Loipen der Biathlon- und Langlaufstrecken, sowie mehrere Skisprunganlagen, wie die Wintersportanlage Midtstuen. Als weltweit älteste Skisprungschanze ist der dort ebenfalls befindliche, sogenannte Holmenkollbakken bekannt. Hier fanden bereits im Jahre 1892 erste sportliche Wettbewerbe statt. Inmitten der beeindruckenden Außenbereiche befindet sich eine alte Kapelle, die ursprünglich aus dem Jahre 1903 stammt. Sie brannte 1992 nieder, wurde daraufhin wieder aufgebaut und erneut in 1996 eingeweiht. Sie ist ein beliebter Ort für Hochzeiten und Taufen. Gottesdienste finden an Sonn- und Feiertagen statt. In der Nähe und südlich der Wintersportanlagen befindet sich die gleichnamige Metrostation Holmenkollen der Linie 1. Der Holmenkollen ist rund 10 Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt. Mit der Metro, dem Taxi oder Mietwagen kann man für eine Richtung etwa 15 Minuten Fahrzeit einplanen.
– Holmenkollen (en)

Holmenkollbakken Skimuseum

Am Fuße der beeindruckenden und mehrmals veränderten Schanze Holmenkollbakken, befindet sich ein sehenswertes Skimuseum. Es wurde bereits 1923 gegründet und beschäftigt sich anschaulich mit der 4000-jährigen Geschichte des Skifahrens. Geöffnet ist täglich von 10:00-16:00 Uhr und während der Monate Juni bis August auch von 09:00-20:00 Uhr. Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren zahlen jeweils 70 NOK für den Eintritt und erwachsene Personen ab dem 19. Lebensjahr sind mit 140 NOK dabei. Familienkarten für zwei Erwachsene mit zwei Kindern werden für 350 NOK angeboten. Die Tickets gelten für das Museum und den Sprungturm, von dem man bei gutem Wetter tolle Aussichten genießen kann. Den Aussichtspunkt erreicht man mit einem Lift. In den Innenbereichen existieren ein Café, ein Souvenirshop und ein moderner Skisimulator, mit dem ein virtueller und realitätsnaher Schanzensprung versucht werden kann.

Ausflugsportale und Ausflugsanbieter

Über die Tour- und Ausflugsanbieter GetYourGuide*, Meine Landausflüge*, Tiqets, und Viator kann man in Oslo verschiedene Ausflüge, Aktivitäten, Touren, Tickets und Eintrittskarten buchen, die oft weitaus günstiger angeboten werden als vergleichbare Ausflüge der Reedereien. So lassen sich bei rechtzeitiger Buchung eine Vielzahl an Ausflügen auf eigene Faust realisieren.

Kreuzfahrten und Angebote

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Allgemeine Informationen

– Öffnungszeiten der Museen: Montag bis Sonntag von 10:00-16:00 Uhr.
– Öffnungszeiten der Kirchen: Montag bis Sonntag von 10:00-16:00 Uhr.
– Öffnungszeiten der Post: Montag bis Freitag von 07:30-18:00 Uhr, Samstag von 10:00-15:00 Uhr.
– Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Freitag von 09:00-17:00 Uhr.
– Öffnungszeiten der Touristen-Info: Montag bis Samstag 09:00-17:00 Uhr. Sonntag von 10:00-16:00 Uhr. Im Sommer ist auch länger geöffnet.
– Öffnungszeiten der Geschäfte: Montag bis Freitag von 10:00-20:00 Uhr. Samstag von 10:00-18:00 Uhr.
– Landesvorwahl: +47
– Taxi Oslo: Tel. +47 023 23 (Oslo Taxi)
– Polizei: Tel. 112
– Polizei: Tel. 02800
– Notarzt: Tel. 113
– Feuerwehr: Tel. 110
– Impfempfehlung: Tropeninstitut Norwegen
– Deutsche Botschaft: Oscars gate 45
– Sicherheitshinweise: Auswärtiges Amt Norwegen
– ÖPNV: Ruter (en)
– ÖPNV: Ruter Liniennetze (en)
– Stadtplan: Oslo Karte
– Klimatabelle: Oslo Klima
– Hafenbelegung: Kreuzfahrtschiffe in Oslo (en)
– Amtssprache: Norwegisch
– Landeswährung: Norwegische Krone, 1 NOK = 100 Öre

Karte mit Sehenswürdigkeiten

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Oslo – Kreuzfahrt Hafen

Oslo – Kreuzfahrt Ausflüge

Ausflüge auf eigene Faust planen

Oslo – Kreuzfahrt Ausflüge

Oslo – Kreuzfahrt Ausflüge
Tickets und Ausflüge auf eigene Faust

Landgänge sind für viele Schiffsreisende ein wichtiger Teil der Erholung.
Hier finden Sie eine ausgesuchte Übersicht von geführten Ausflügen, Touren und Eintrittskarten für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Museen in
Oslo (Norwegen).

Mit speziellen Tickets erspart man sich zudem die oft langen Wartezeiten an den Kassen beliebter Attraktionen. Buchen Sie lieber im Voraus und verbringen Sie Ihre wertvolle Urlaubszeit sinnvoll an Land.

Die Treffpunkte der angebotenen Ausflüge variieren je nach Anbieter, befinden sich aber meistens an oder in der Nähe der Liegeplätze, beziehungsweise bei den Stopps der eingesetzten Hafenshuttle. Oft ist auch eine Abholung am Hafen möglich.

Hier finden Sie Landausflüge und Tickets aus den Portalen von:

GetYourGuide
Meine Landausflüge
Tiqets
Viator

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GetYourGuide

Ausflugsangebote und Tickets

Wie in Oslo, existieren spannende, interessante Ausflüge und Aktivitäten auch für weitere Kreuzfahrtziele, die oft vergleichbar mit den entsprechenden Angeboten der Reedereien sind. Dies jedoch in den meisten Fällen zu deutlich günstigeren Preisen. Zudem sind für eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auch die beliebten Eintrittskarten/Tickets ohne Wartezeiten verfügbar, mit denen man ohne Schlange stehen einen zügigen Zutritt erhält. Als Kreuzfahrer(in) möchte man ja während des Landgangs möglichst viel zu sehen bekommen und nicht die wertvolle Zeit mit unnötigen Wartezeiten vergeuden.

Meine Landausflüge

Ausflugsangebote und Tickets

Speziell für Kreuzfahrtgäste werden auch unabhängige Kreuzfahrt-Ausflüge angeboten, die sich beispielsweise an die Liegezeiten des Schiffes richten, die Gäste direkt am Schiff bzw. im Hafen von Oslo abholen und eine rechtzeitige Rückkehr zum Kreuzfahrtschiff garantieren. Das Ganze in kleinen Gruppen von in der Regel nur 8-12 Teilnehmern und oft günstigeren Preisen als bei vergleichbaren Produkten der Reedereien.

Eine Unfall-Versicherung sowie ein spezieller Ausflugs-Verspätungsschutz ist bei jeder Buchung bei „Meine Landausflüge“ inklusive. Auch gibt es nun die Möglichkeit, eine Stornoversicherung dazu zu buchen.

Tiqets

Ausflugsangebote und Tickets

Lange Warteschlangen kann man sich getrost sparen. In den meisten Fällen spart man bei rechtzeitiger Buchung auch noch bares Geld und entlastet damit die Urlaubskasse enorm.

Spannende Ausflüge und Eintrittskarten in Oslo bei Tiqets finden.

Viator

Ausflugsangebote und Tickets

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Ausflüge und Touren in Oslo bei Viator finden.

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Bergen – Kreuzfahrt Hafen

Bergen – Kreuzfahrt Hafen

land-ahoi.de

Ausflüge auf eigene Faust planen

Bergen – Kreuzfahrt Hafen

Überblick

– Regulärer Liegeplatz: Bontelabo
– Regulärer Liegeplatz: Skolten Nord
– Regulärer Liegeplatz: Skolten Süd
– Regulärer Liegeplatz: Festningskaien
– Regulärer Liegeplatz: Jekteviken
– Hafenshuttle: kostenfrei und nur am Liegeplatz Jekteviken
– Taxis: in der Regel an den Anlegestellen verfügbar
– ÖPNV: sehr gut ausgebautes Busliniennetz und eine Straßenbahnlinie
Mietwagen: Sixt, Minde Alle 35/Frydenbø und am Flughafen
Mietwagen: Hertz, Kanalveien 48 und am Flughafen
Mietwagen: Avis, Agnes Mowinckels gate 5
Mietwagen: Europcar, Kanalveien 48 und am Flughafen
– Postfiliale: Småstrandgaten 3
– Touristen-Information: Strandkaien 3, am Fischmarkt
– Banken und Automaten: im Stadtzentrum von Bergen

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Hafeninformationen

Liegeplätze der Kreuzfahrtschiffe

Norwegens zweitgrößte Stadt Bergen ist bei vielen Nordeuropa Kreuzfahrten fest mit dabei und für die Reisenden ein beliebter Anlaufpunkt. Von sieben Hügeln beziehungsweise kleineren Bergen, ist die reizvolle Hafenstadt umgeben und liegt an der Südwestküste Norwegens, genauer gesagt am Inneren Byfjord. Sie verfügt über einen der größten Kreuzfahrthäfen des Landes. Die modernen Hafenanlagen befinden sich in recht zentraler Lage und sind vom Stadtzentrum rund 1,3 Kilometer entfernt, was in etwa 15-20 Gehminuten entspricht. Häufig werden die nördlichen, dicht beieinander liegenden Anlegestellen Bontelabo, Skolten Nord, Skolten Süd und Festningskaien von den Kreuzfahrtschiffen genutzt. Größere Schiffe steuern dagegen auch den südlichen Hafenbereich an und machen dann am Liegeplatz Jekteviken fest. Dort befinden sich übrigens auch die Anleger der berühmten Hurtigruten Postschiffe. Zudem werden in diesem Hafenbereich von den Behörden kostenfreie Shuttlebusse eingesetzt, die zwischen dem Kreuzfahrtschiff und dem Hafenausgang am Fährterminal/Parkhaus der Hurtigruten pendeln.

Öffentlicher Personennahverkehr

Auf den Straßen von Bergen sind zahlreiche Busse und Stadtbahnen (Bybanen) vom Betreiber Skyss unterwegs. Das Öffentliche Verkehrsnetz in und um Bergen ist eng verstrickt und in 7 Zonen eingeteilt. Zone A umfasst die Gebiete von Bergen, Sotra, Askøy, Øygarden, Osterøy, Meland, Radøy, Lindås, Austrheim, Fedje und Os. Zone B umfasst den Bereich um den Bjørnefjord, Zone C = Sunnhordland, Zone D = Odda, Eidfjord and Rosendal, Zone E = Voss, Granvin and Ulvik, Zone F = Samnanger, Kvam, Vaksdal and Modalen und Zone G ist mit Masfjorden dabei. Ein Einzelfahrschein für Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr und gültig für eine Zone kostet derzeit 38 NOK, für zwei Zonen 59 NOK, für drei Zonen 100 NOK und für vier bis sieben Zonen 141 NOK. In Zone A wird ein Aufschlag von 22 NOK je Erwachsenen verlangt, wenn man ein Ticket an Bord mit Bargeld kauft, sowie bei Kreditkartenzahlungen an Bord der Askøy Boote. Tageskarten für eine Zone kosten 100 NOK, für zwei Zonen 150 NOK und für drei bis sieben Zonen jeweils 255 NOK. Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren zahlen die Hälfte der Kosten. Fahrscheine sind in einigen Kiosken, Geschäften, an Automaten (beispielsweise an jeder Straßenbahnhaltestelle) oder direkt in den Fahrzeugen beim Fahrer erhältlich. Sie sind gültig für die Busse, Straßenbahnen und den Booten nach Askøy. Bis zu vier Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren können an Samstagen, Sonn-und Feiertagen gemeinsam mit einem voll zahlenden Erwachsenen kostenlos mitfahren.
– Skyss (en)
– Skyss Zonenkarte
– Skyss Tickets und Preise (en)

Touristenkarte Bergen Card

Möchte man sich während des Aufenthalts in Bergen recht viel ansehen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, lohnt sich eventuell die Anschaffung der Bergen Card. Hierbei handelt es sich um eine Rabattkarte für Touristen, die in zahlreichen Einrichtungen freien oder reduzierten Eintritt gewährt und mit der die Busse und Straßenbahnen vom Betreiber Skyss in Bergen und in der Region Hordaland kostenfrei genutzt werden können. Die Bergen Card gibt es mit einer Gültigkeitsdauer von 24, 48 und 72 Stunden. Für die meisten Kreuzfahrtgäste dürfte die erste Variante interessant sein, die für „Erwachsene“ ab dem 16. Lebensjahr jeweils 280 NOK und für Kinder im Alter von 3 bis 15 Jahren je 100 norwegische Kronen kostet. Eine Nutzung der NSB-Züge ist mit der Bergen Card nicht gestattet.

Stadtrundfahrt

Auch in Bergen sind die bekannten roten Hop On Hop Off Busse von City Sightseeing unterwegs, hier allerdings nur wenn ein Kreuzfahrtschiff im Hafen festgemacht hat. Die Rundfahrten sind für Kreuzfahrtgäste ausgelegt und finden nur im Frühjahr und Sommer von 09:00-16:00 Uhr statt. Eine Haltestelle ist immer auch in der Nähe der Liegeplätze vorgesehen. Mit einer Frequenz von 30 Minuten benötigen die Busse für eine Runde gut 45 Minuten an reiner Fahrzeit und steuern währenddessen 13 Haltestellen an, an denen beliebig oft ein- und ausgestiegen werden kann. Der Fahrpreis beträgt für Personen ab dem 16. Lebensjahr derzeit 38 Euro. Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren sind mit jeweils 19 Euro dabei. Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten erhält man über Kopfhörer in 8 verschiedenen Sprachen, darunter auch deutsch.

Zentrum von Bergen und Shopping

Die reizvolle Hafenstadt Bergen geizt nicht mit Einkaufsmöglichkeiten, Schnäppchen jedoch wird man aufgrund des recht hohen norwegischen Preisniveaus weniger erwarten können. Kreuzfahrtschiffe namhafter Reedereien legen direkt an der Stadt an und so ist die Stadtmitte von allen Liegeplätzen aus recht gut zu Fuß erreichbar. Dort und insbesondere am ausgedehnten Hauptplatz und Fußgängerzone Torgallmenningen, den umliegenden Seitenstraßen und in der Straße Strandgaten sind eine Vielzahl an verschiedensten Geschäften, Boutiquen, Restaurants und Cafés zu finden. Im südlichen Teil davon trifft man auf den gepflegten Stadtpark (Byparken) und im nördlichen Teil auf die Altstadt mit dem berühmten Fischmarkt und dem sehenswerten, historischen Hanseviertel Bryggen. Dort sind einige kleine Läden ansässig, die unter anderem auch handgefertigtes Kunsthandwerk anbieten.

Ausflugsangebote und Eintrittskarten von
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Fischmarkt und Touristen-Information

Direkt am Hafen und quasi mitten in Bergen befindet sich seit dem 13. Jahrhundert der berühmte Fischmarkt (Fisketorget) auf dem Torget Marktplatz. Hier werden hauptsächlich verschiedenste Sorten fangfrischer Fisch und Meerestiere, aber auch Fleisch vom Wal und Elch, Obst, Gemüse und handgemachte Souvenirs angeboten. Das rege Markttreiben ist im Sommer täglich von 07:00-19:00 Uhr und ab Oktober bis zum April täglich außer sonntags von 07:00-16:00 Uhr im Gange. Viele Stände schließen aber gern auch erst später am Abend. In der direkt angrenzenden Fischhalle ist im ersten Obergeschoss die örtliche Touristeninformation eingezogen. Neben Informationen zur Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten erhält man dort auch Stadtpläne. Zudem ist es möglich Geld zu tauschen, wobei in Norwegen meistens und üblicherweise fast überall mit Kreditkarte gezahlt wird. Bargeld ist selten in Nutzung. Nicht mal in den im Gebäude befindlichen und öffentlich zugänglichen Toiletten kann man die fälligen 10 Norwegischen Kronen damit begleichen.

Bryggen

Unweit vom Fischmarkt gelegen ist das historische Altstadt- und Hanseviertel Bryggen (Tyske Brygge). Inmitten des 14. Jahrhunderts gründeten dort deutsche Kaufleute die erste Handelsniederlassung, die etwas später erweitert und der Hansestadt Lübeck unterstellt wurde. Die in Holzbauweise errichteten und teils recht lang gezogenen Häuser stehen dicht beieinander, wurden auch damals zu Wohnzwecken genutzt und mussten bereits zweimal wiedererrichtet werden, nachdem Großbrände verheerenden Schaden verursachten. Verschiedenste Restaurants, Cafés, Läden und kleine Handwerksbetriebe sind heute in den schmalen Gassen von Bryggen zu finden. Seit 1979 sind die 61, originalgetreuen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Bryggens Museum

Im Nordwesten von Bergens ältestem Stadtteil befindet sich ein kulturhistorisches Museum, in dem man einen guten Eindruck vom Leben in der damaligen Zeit erhält. In Folge des letzten Brandes von 1955 fanden im zerstörten Bereich umfangreiche archäologische Ausgrabungen statt. Um die zahlreichen Fundstücke auszustellen, die hauptsächlich aus dem Mittelalter stammen, wurde 1976 das Bryggens Museum gegründet. Das dafür neu errichtete Bauwerk stellte man auf die Überreste der ältesten Gebäude der Stadt, die heute ein wichtiger Bestandteil der Dauerausstellung des Museums sind. Im Gebäude sind ein Souvenirshop und ein Café integriert. Zudem ist die Ausstellung barrierefrei zugänglich und täglich von 10:00-16:00 Uhr geöffnet. Ab September und bis zum April ist eine Besichtigung täglich von 11:00-15:00 Uhr möglich. Kinder unter 16 Jahren erhalten kostenfreien Zutritt zur Ausstellungsfläche und ab diesem Alter werden 100 NOK pro Person berechnet.
– Bryggens Museum (en)

Hanseatisches Museum und Schötstuben

Ebenfalls im historischen Bryggen gelegen, allerdings an der südöstlichen Spitze, ist das optisch ansprechende ehemalige und sehr gut erhaltene Kontorhaus Finnegården. Im Jahre 1872 eröffnete dort das Hanseatische Museum (Det Hanseatiske Museum), dessen Türen jedoch 2018 geschlossen wurden. Grund sind umfangreiche Renovierungsarbeiten die voraussichtlich bis 2024 andauern werden. So verlegte man einen Großteil der Ausstellung an das andere Ende der Altstadt, in die zum Hanseatischen Museum gehörenden Schötstuben (Schøtstuene), die sich in der Nähe zur Marienkirche befinden und ursprünglich als beheizbare Versammlungs- und Gemeinschaftsräume genutzt wurden. Heute erfährt man hier viel über die Geschichte der Hanse und erhält einen Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse der Kaufleute. Die Ausstellung ist täglich von 11:00-15:00 Uhr und im Sommer von 10:00-18:00 Uhr zugänglich. Kinder bis zum Alter von 15 Jahren erhalten kostenfreien Eintritt und ab einem Alter von 16 Jahren werden 160 NOK pro Person verlangt.
– Hanseatisches Museum

Festung Bergenhus, Håkonshalle und Rosenkrantzturm

Direkt an den nördlichen Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe befindet sich eine der ältesten Befestigungsanlagen Norwegens. Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Festung Bergenhus war Sitz des norwegischen Königs Håkon Håkonsson und beherbergt auch heute noch Bauten aus dieser Zeit. Als ältestes Gebäude gilt die inzwischen mehrfach restaurierte Håkonshalle. Zuletzt im Jahre 1944 durch die Explosion eines niederländischen Munitionsschiffes stark beschädigt, erstrahlt sie heute wieder in altem Glanz. Finden keine Veranstaltungen statt, ist eine Innenbesichtigung täglich von 10:00-16:00 Uhr und gegen Zahlung von 100 NOK möglich. Kinder unter 16 Jahren erhalten kostenfreien Zutritt. In unmittelbarer Nähe dazu steht der 1562 erbaute Rosenkrantzturm (Rosenkrantztårnet), der seinen Namen dem Statthalter Erik Rosenkrantz verdankt und durch die verheerende Detonation von 1944 ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Heute im restaurierten Zustand bietet sich von ihm aus, eine schöne Aussicht auf die Stadt und den Hafen. Im Inneren ist ein Modell der Bergenhus Festung ausgestellt. Ohne Bergen Card sind auch hier ab einem Alter von 16 Jahren für den Eintritt jeweils 100 NOK pro Person zu zahlen.
– Håkonshalle (en)
– Rosenkrantzturm (en)

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Bergenhus Festungsmuseum

Auf dem Gelände der Festungsanlage wurde 2006 ein kleines Museum eröffnet, dessen Ausstellungsfläche sich auf drei Etagen verteilt. Das sogenannte Bergenhus Festningsmuseum beschäftigt sich unter anderem mit der Geschichte des norwegischen Militärs und der Vergangenheit der Festung selbst. Weitere Themen sind der norwegische Widerstand im Raum Bergen von 1940 bis 1945, Bergener Zeitungen während des 2. Weltkrieges, Untergrundpresse von 1940 bis 1945, Beitrag der Norwegerinnen zur Landesverteidigung, Veteranen der UNO-Truppe und die Deutschlandbrigade von 1947 bis 1953. Eine kostenfreie Besichtigung ist Dienstag bis Sonntag von 11:00-17:00 Uhr möglich. Montags ist geschlossen. Während der Monate Mai bis September ist dagegen auch zusätzlich am Montag von 11:00-17:00 Uhr geöffnet.

Marienkirche

Die älteste Kirche von Bergen ist nur wenige Gehminuten vom Bergenhus Festungsmuseum und einen Katzensprung vom Bryggens Museum entfernt. Etwa in der Mitte des 12. Jahrhunderts aus Naturstein errichtet, wurde die Marienkirche (Mariakirken) mit den beiden auffallenden Türmen im Mittelalter zur Hauptkirche der deutschen Gemeinde in Bergen. Das war durchgängig von 1408 bis 1766 der Fall. Deutschsprachige Gottesdienste fanden jedoch noch länger bis zum Jahre 1868 statt. Während der zuletzt erfolgten Renovierungsarbeiten wurde unter anderem die mächtige Orgel erneuert und das Bauwerk dann schließlich 2015 wieder für Besucher geöffnet. Eine Besichtigung ist Dienstag bis Freitag von 12:00-14:00 Uhr und während der Monate Mai bis September jeden Montag bis zum Freitag von 09:00-16:00 Uhr möglich. Der Zutritt ist allerdings kostenpflichtig und wird mit 75 NOK pro Person berechnet. Kinder unter 16 Jahren erhalten freien Eintritt. Im Juli und August finden jeden Dienstag um 19:30 Uhr Orgelkonzerte statt, die pro Person jeweils 100 NOK kosten.

Bergen Aquarium

An der Spitze der Nordnes-Halbinsel ist das Bergen Aquarium (Akvariet I Bergen) zu finden. Vom Fischmarkt aus sind rund 1,4 Kilometer zurückzulegen, um das größte Aquarium des Landes zu erreichen. Zu Fuß sind dafür etwa 20 Minuten je Richtung einzuplanen. Das Aquarium wurde 1960 eröffnet, ist barrierefrei zugänglich und beherbergt heute über 300 verschiedene Tierarten, die sich hauptsächlich auf rund 60 kleine und große Wasserbecken, sowie drei Außenbecken verteilen. Für die jüngsten Besucher wurde ein Spielplatz errichtet und es existieren im Gemäuer zudem ein Restaurant und ein separater Souvenirshop. Geöffnet ist täglich von 10:00-18:00 Uhr. Während der Sommermonate Mai bis August erhält man bereits eine Stunde früher den Zutritt zum Aquarium. Ab dem 16. Lebensjahr muss für die Eintrittskarte der Erwachsenenpreis von 285 NOK pro Person gezahlt werden. Für Kinder im Alter von 3 bis 15 Jahren werden jeweils 195 NOK verlangt. Eine Familienkarte kostet 780 norwegische Kronen und ist gültig für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Von September bis zum April gelten die Woche über, also Montag bis Freitag reduzierte Eintrittspreise.
– Bergen Aquarium (en)

Hausberg Fløyen

Eine sehr schöne Aussicht auf die tolle Fjordlandschaft und auf Bergen selbst mit den im Hafen befindlichen Kreuzfahrtschiffen, hat man von den Aussichtspunkten des 320 Meter hohen Hausberg Fløyen. Ganz hinauf kommt man zu Fuß (60 bis 90 Minuten je Richtung) oder wesentlich komfortabler mit Norwegens einziger Standseilbahn. An der Bergstation der Fløybahn befinden sich eine recht weitläufige, mit Treppen versetzte Aussichtsplattform, ein Restaurant, Café, ein Souvenirladen und ein Spielplatz. Die reizvolle Natur auf dem Fløyen ist von verschiedensten Wanderwegen durchzogen und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein.
– Wanderwege (en)

Standseilbahn Fløybahn

Am bequemsten kommt man mit der im Jahre 1918 eröffneten Standseilbahn Fløybahn (Fløibanen) auf den 320 Meter hohen Berg. Die Talstation befindet sich an der Straße Vetrlidsallmenningen 23A, mitten im Zentrum von Bergen und nahe dem berühmten Fischmarkt. Für die komplette 850 Meter lange Strecke bis zur Bergstation kann man mit einer Fahrzeit von 5 bis 6 Minuten rechnen. Die beiden Fahrzeuge der Fløybahn fassen jeweils 100 Personen, sind barrierefrei zugänglich und Montag bis Freitag von 07:30-23:00 Uhr unterwegs. Samstag und Sonntag geht es morgens eine halbe Stunde später los. Zwischen 10:00 Uhr und 19:00 Uhr fahren die Bahnen alle 15 Minuten und außerhalb dieser Zeit meist im 30 Minuten Takt. Die vor Ort an der Kasse oder an den Fahrscheinautomaten erhältlichen Tickets, kosten ab dem 16. Lebensjahr für die einfache Fahrt jeweils 50 NOK und für Kinder von 4 bis 15 Jahren 25 NOK. Für hin und zurück zahlen Erwachsene 95 NOK, beziehungsweise Kinder 45 norwegische Kronen. Während der Hauptsaison Mai bis September werden die Fahrpreise jedoch angehoben. Für die einfache Fahrt werden dann 60 NOK und für hoch und runter je 125 NOK pro Person berechnet. Kinder sind mit dem halben Erwachsenen Preis dabei. Die Fahrten mit der Fløybahn sind sehr beliebt und so ist mit Wartezeiten an der Kasse zu rechnen, insbesondere wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen festgemacht haben. Zwischen der Tal- und Bergstation wird noch an drei weiteren Stellen gestoppt. Für diese Teilstrecken sind günstigere Tickets verfügbar.
– Fløybahn (en)

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Ulriken, Seilbahn und Bus

Auf 643 Meter Höhe erhebt sich der höchste Berg der reizvollen Hafenstadt am Byfjord. Der Ulriken gehört zu den meistbesuchten Attraktionen in Bergen. Wanderwege und eine Seilbahn führen zum Gipfel des Berges, wobei eine Fahrt mit der Seilbahn gerade einmal 7 Minuten Zeit beansprucht. Von der oben befindlichen Aussichtsterrasse hat man einen einzigartigen Blick auf die Stadt mit ihren Bergen, Fjorden und Seen. Lokale Spezialitäten kann man im Panorama Restaurant „Sky:skraperen“ zu sich nehmen oder einfach nur eine kleine Pause im Fjellcafè einlegen. Ab Anfang April bis zum Ende September pendeln die blauen Shuttlebusse des Ulriken Express, täglich und alle 30 Minuten von 09:00-18:00 Uhr zwischen der Touristen-Information am Fischmarkt und der Talstation der Ulriken Seilbahn, die rund 3,8 Kilometer voneinander entfernt sind. Die Transferzeit beträgt etwa 10 Minuten.

Die Seilbahn selbst ist während dieser Monate täglich von 09:00-21:00 Uhr betriebsbereit. Im Winterhalbjahr von Oktober bis März ist montags geschlossen und an den restlichen Tagen der Woche ist sie wieder von 10:00-17:00 Uhr in Bewegung. Es werden beispielsweise in der Touristen-Information Kombitickets (hin und zurück) für 285 NOK angeboten, die für den Shuttlebus und die Seilbahn gültig sind. Kinder im Alter von 4 bis 15 Jahren zahlen dafür jeweils 180 NOK. Wer auf den Bus verzichten möchte, zahlt für Seilbahn (hoch und runter) 185 NOK, beziehungsweise 115 NOK als Kind. Als Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet das auf und ab 490 NOK. Eine Einzelfahrt nur mit dem Bus schlägt mit jeweils 70 norwegische Kronen (Kinder 50 NOK) zu Buche. Bis auf die Familienkarte erhält man bei Vorlage der Bordkarte einen Rabatt von 10 Prozent. Es kann passieren, dass bei sehr schlechtem Wetter der Bus und die Seilbahn nicht fahren.
– Ulriken (en)

Bergen Wissenschaftsmuseum

Im südlichen Teil von Bergen befindet sich das Wissenschaftsmuseum VilVite – Bergen Science Center. Es liegt an der Straße Thormøhlens Gate 51, ist somit rund 2 Kilometer vom Fischmarkt entfernt und bietet eine interessante, interaktive Ausstellung. An den über 100 Experimentierstationen kann man nach Herzenslust experimentieren und ausprobieren. Dabei werden den Besuchern teils spielerisch die Themenbereiche Naturwissenschaft und Technik nähergebracht. Ein erweitertes Programm mit physikalischen Shows, Workshops und vielem mehr, wird an Wochenenden und Feiertagen durchgeführt. Das integrierte Café bietet warme und kalte Speisen, Sandwiches, Kuchen und Getränke.

Eine große Auswahl an Souvenirs, Lernspielzeugen und Büchern hat der interne Shop VilFinne im Angebot. Die regulären Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 09:00-15:00 Uhr, sowie am Wochenende von 10:00-17:00 Uhr. Montags ist geschlossen. Insbesondere im Sommer (Mitte Juni bis Mitte August), an Feiertagen und in den Ferien ist die Woche über auch länger und zudem auch am Montag geöffnet. Die Eintrittskosten variieren leicht und liegen an Wochentagen bei 180/150/580 NOK für Erwachsene/Kinder/Familien, an Feiertagen und am Wochenende bei 190/160/600 NOK und während der Sommerferien bei 190/165/620 Norwegischen Kronen. Die Familienkarten können von vier Personen, wie beispielsweise zwei Erwachsenen mit zwei Kindern in Anspruch genommen werden.
– VilVite – Bergen Science Center (en)

Schifffahrtsmuseum

Nordwestlich vom Wissenschaftsmuseum gelegen wurde 1962 auf dem heutigen Gelände der Universität ein nach den Plänen von Per Grieg entstandenes Bauwerk eröffnet. Dessen mächtige Mauern beherbergen seither das Schifffahrtsmuseum Bergen (Sjøfartsmuseum), welches bereits im Jahre 1921 an anderer Stelle gegründet wurde. Die ausgestellten Exponate und Sammlungen spiegeln die maritime Geschichte Norwegens, von der Antike bis zur Gegenwart wider. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich die Entwicklung von Bergen und dessen bedeutenden Seehafen. Dabei zeigen die Ausstellungen Schiffsobjekte, zahlreiche Schiffsmodelle, Illustrationen, Filme und andere Gegenstände, die vom Leben auf See erzählen. Die regelmäßig stattfindenden temporären Ausstellungen stehen zudem in engem Zusammenhang zur vielfältigen maritimen Geschichte von Bergen. Im Gebäude ist auch ein kleiner Museumsshop und ein Café zu finden. Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich und täglich von 11:00-15:00 Uhr geöffnet. Ab Mitte Mai bis Ende August gelten verlängerte Öffnungszeiten von 10:00-16:00 Uhr, beziehungsweise an den Wochenenden von 10:00-17:00 Uhr. Für den Zutritt werden jeweils 90 norwegische Kronen pro Person verlangt.
– Schifffahrtsmuseum (en)

Gamle Bergen Museum

Einen Hauch von Nostalgie verspürt man im Norden der Stadt. Das Freilichtmuseum Gamle Bergen (Alt-Bergen) befindet sich im Ortsteil Sandviken, wurde 1946 eröffnet und verfügt heute über 55 historisch originalgetreu restaurierte Holzhäuser, die der Zeit aus dem 18.-19. Jahrhundert nachempfunden sind und während der Sommermonate auch teilweise von innen besichtigt werden können. Schauspieler in zeitgenössischer Kleidung erläutern in guter englischer Sprache die alten Gepflogenheiten und erklären die detailreiche, liebevoll gestaltete Einrichtung der ehemaligen Wohn- und Geschäftshäuser. Von Mitte Mai bis Ende August ist der Zutritt kostenpflichtig und beträgt jeweils 120 NOK pro Person. Kinder unter 16 Jahren wird der Zugang zahlungsfrei gewährt. In diesem Zeitraum sind einige Häuser täglich von 09:00-16:00 Uhr zur Besichtigung geöffnet und man erhält einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Gamle Bergen ist rund 3,5 Kilometer vom Fischmarkt entfernt. Zu Fuß müsste man dorthin für eine Richtung 40 bis 45 Minuten Zeit einplanen. Schneller und bequemer geht es vom Zentrum, Nähe Fischmarkt aus mit den Bussen der Linien 3, 4, 5, 6 und 83, die für diese Strecke etwa 8 Minuten benötigen und in Sandviken an der Haltestelle Gamle Bergen stoppen. Ein Taxi kostet für diese Strecke etwa 100 norwegische Kronen.
– Gamle Bergen Museum (en)

Norwegisches Fischereimuseum

Nur rund 1000 Meter ist das Norwegische Fischereimuseum (Norges Fiskerimuseum) an der Straße Sandviksboder 23, von den Liegeplätzen an der Bergenhus Festung entfernt und somit von dort aus gut zu Fuß in etwa 15 Minuten erreichbar. Es beschäftigt sich ausgiebig mit der langen Geschichte der norwegischen Fischerei. Die sehenswerte, interaktive Ausstellung ist in einem alten hölzernen Lagerhaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht und täglich von 10:00-17:00 Uhr geöffnet. Während der Hauptsaison im Sommer wird um 18:00 Uhr geschlossen und in der restlichen Zeit des Jahres ist Dienstag bis Sonntag von 11:00-15:00 Uhr geöffnet. In dem integrierten Café/Restaurant kann man unter anderem leckere, traditionelle Fischgerichte zu sich nehmen. Kinder von 0 bis 16 Jahren erhalten kostenfreien Zutritt zur Ausstellung und ab dem 17. Lebensjahr sind pro Person jeweils 90 NOK zu zahlen. Ein kostenloser Museum Shuttlebus verkehrt von Mai bis September täglich ab 10:15 Uhr und alle halbe Stunde bis 17:00 Uhr zwischen der Tourist-Information, Schøtstuene und dem Norwegischen Fischereimuseum. Im Juni, Juli und August bis 18:00 Uhr. Vor Ort werden Ruderboote und Kajaks verliehen.
– Norwegisches Fischereimuseum

Stabkirche Fantoft

Im Südosten von Bergen ist eine weitere beliebte Sehenswürdigkeit zu finden. Hierbei handelt es sich um die Fantoft Stabkirche (Fantoft Stavkirke), die ursprünglich im Jahre 1150 in Fortun am Sognefjord errichtet wurde. Von Abriss und Zerstörung bedroht wurde das Bauwerk von Fredrik Georg Gade erworben, demontiert und 1883 am heutigen Standort wieder aufgebaut. Infolge eines späteren Brandanschlags im Jahre 1992 brannte das historische Kirchengebäude komplett nieder. Ein Jahr später begann der vierjährige Wiederaufbau und die Rekonstruktion nach originalen Bauplänen. Heute ist die Stabkirche Fantoft in ihrem ursprünglichen Zustand zu sehen und ab Mitte Mai bis in den halben September hinein, täglich von 10:30-18:00 Uhr von innen zu besichtigen. Für den Eintritt müssen erwachsene Personen derzeit 65 NOK aufbringen und für Kinder sind jeweils 30 NOK zu zahlen. Der ansehnliche Holzbau ist vom Bergener Stadtzentrum am Fischmarkt rund 8,3 Kilometer entfernt, für die man mit einem Taxi oder Mietwagen 15 bis 20 Minuten Zeit benötigt. Alternativ dazu kann man dafür auch die örtliche Straßenbahn in Richtung „Bergen Lufthavn“ nutzen und an der Haltestelle „Fantoft“ oder „Paradis“aussteigen. Von dort aus sind es jeweils noch etwa 10 Gehminuten beziehungsweise rund 850 Meter bis zur Stabkirche. Mit der Straßenbahn ist man ab der Haltestelle „Byparken“ im Zentrum von Bergen 18-20 Minuten unterwegs.
– Stabkirche Fantoft (no)

Edvard-Grieg-Museum Troldhaugen

Schön ruhig am Wasser gelegen ist das ehemalige Wohnhaus des Komponisten Edvard Grieg (1843-1907). Es wurde von ihm und seiner Frau ausschließlich während der warmen Monate des Jahres genutzt und befindet sich südlich zur Stabkirche Fantoft, im Stadtteil Paradis an der Straße Troldhaugvegen 65. Im Gebäude ist heute nur das Erdgeschoss zu besichtigen. Dort trifft man auf den Memory Room, der mit Gegenständen aus Griegs Leben gefüllt ist, den originalen Speiseraum, das Wohnzimmer, mit Griegs eigenen Steinway-Klavier aus dem Jahr 1892 und eine Veranda. Das Instrument ist auch heute noch spielbar und wird mitunter für kleinere Veranstaltungen genutzt. Das Edvard-Grieg-Museum ist täglich von 09:00-18:00 Uhr und im Winterhalbjahr ab Oktober bis Ende April täglich von 10:00-16:00 Uhr geöffnet. Vom 14. Dezember bis zum 5. Januar ist geschlossen. Für eine Besichtigung sind 110 NOK je Person zu zahlen. Kinder unter 16 Jahren erhalten freien Zutritt. Bei Anreise mit der örtlichen Straßenbahnlinie kann man beispielsweise an der Haltestelle „Hop“ aussteigen. Von dort aus ist jedoch ein weiterer Fußweg von 20 bis 25 Minuten mit einzuplanen. An der Touristen-Information im Zentrum von Bergen starten von Mai bis Oktober täglich um 11:00 Uhr geführte, englischsprachige Bustouren zur Edvard Grieg Villa. Nach dem 30-minütigen Transfer gibt es eine Führung, die durch das Haus, über die Grünflächen und zur Komponistenhütte führt. Mit eingeschlossen ist ein kleines, etwa halbstündiges Konzert im 1985 errichteten Konzertsaal Troldsalen. Die Rückfahrt ist für 14:00 Uhr angesetzt. Die Tickets für diese Tour gibt es unter anderem bis 10:30 Uhr in der Touristeninformation gegen Zahlung von 290 NOK je Person. Für Kinder unter 16 Jahren werden dagegen 100 NOK verlangt.
– Edvard-Grieg-Museum (en)

Ausflugsportale und Ausflugsanbieter

Über die Tour- und Ausflugsanbieter GetYourGuide*, Meine Landausflüge*, Tiqets, und Viator kann man in Bergen verschiedene Ausflüge, Aktivitäten, Touren, Tickets und Eintrittskarten buchen, die oft weitaus günstiger angeboten werden als vergleichbare Ausflüge der Reedereien. So lassen sich bei rechtzeitiger Buchung eine Vielzahl an Ausflügen auf eigene Faust realisieren.

Kreuzfahrten und Angebote

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Allgemeine Informationen

– Öffnungszeiten der Museen: Montag bis Sonntag von 10:00-16:00 Uhr
– Öffnungszeiten der Post: Montag bis Freitag von 09:00-18:00 Uhr, Samstag von 10:00-15:00 Uhr
– Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Freitag von 09:00-15:00 Uhr
– Öffnungszeiten der Touristen-Info: Montag bis Sonntag von 09:00-16:00 Uhr, im Sommer auch bis 22:00 Uhr
– Öffnungszeiten der Geschäfte: Montag bis Freitag von 10:00-18:00 Uhr, Samstag von 10:00-16:00 Uhr. Einkaufszentren haben die Woche über meist von 09:00-21:00 Uhr geöffnet.
– Landesvorwahl: +47
– Taxi Bergen: Tel. +47 07000 / 55 99 70 00 (Bergen Taxi)
– Polizei: Tel. 112
– Notarzt: Tel. 113
– Feuerwehr: Tel. 110
– Impfempfehlung: Tropeninstitut Norwegen
– Deutsche Botschaft: Solheimsgaten 15
– Sicherheitshinweise: Auswärtiges Amt Norwegen
– ÖPNV: Skyss (en)
– ÖPNV: Skyss Zonenkarte
– ÖPNV: Skyss Tickets und Preise (no)
– Stadtplan: Bergen Karte
– Klimatabelle: Bergen Klima
– Hafenbelegung: Kreuzfahrtschiffe in Bergen (en)
– Hafenbelegung: Bergenhavn, angemeldete Liegeplätze (en)
– Amtssprache: Norwegisch
– Landeswährung: Norwegische Krone, 1 NOK = 100 Öre

Karte mit Sehenswürdigkeiten

Bergen Karte

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